Mein Kleiner, Eineinhalb bist du nun schon. Eineinhalb Jahre! Ich wiederhole mich ständig, ich weiß, aber wo ist die Zeit nur geblieben? Ich erinnere mich so klar an unsere Schwangerschaft, an die Geburt, an die ersten zauberhaften Stunden, Tage und Wochen mit dir. An das keckernde, glucksende, immer fröhliche, glückliche und zufriedene Baby, dass du warst. Es ist als wäre es gestern gewesen und ich habe jeden Moment genossen.
Das tue ich noch heute, denn du bist nach wie vor ein Sonnenschein. Allerdings bist du mittlerweile auch ein ziemlicher Frechdachs geworden und du lachst lauthals und schelmisch, wenn du wieder irgend einen Blödsinn angestellt hast - vorwiegend in Kooperation mit deinem Bruder. Wenn man "Nein!" sagt, steigert das deine Freude nur noch mehr und du würdest niemals daran denken, das zu lassen, was dir da so viel Spaß bereitet. Und wenn du nicht aufhörst, hört dein Bruder natürlich auch nicht auf... ein Teufelskreis. Das Schlimme daran ist eigentlich, dass man fast immer selbst mit lachen muss, wenn ihr wieder Schabernack treibt und euch so natürlich noch mehr anheizt. Aber so ist das eben mit zwei so kleinen Kindern Zuhause - Chaosverwaltung.
Dein, äh, explosives Wesen trägt auch seinen Teil dazu bei. Du weißt ganz genau was du willst und man kann dich nicht mehr so leicht austricksen. Ablenken lässt du dich meistens noch ganz gut, aber auch das wird weniger. Es ist sehr fordernd, euch beiden gerecht zu werden und dabei eurer beiden Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren, aber ich gebe mein Bestes und ich genieße das Leben und den bewusst mit euch gemeinsam gewählten Alltag sehr.
Diesen Monat hast du sprachlich einen unglaublichen Sprung gemacht. Ich kann kaum glauben, wie viele Wörter und sogar Sätze du mittlerweile sprichst. Auszugsweise versuche ich das mal wieder zu geben. Zu deinem Wortschatz gehören: Du differenzierst nun Krakor (Traktor) und Babba (Bagger), da rei (da rein, auch in Verbindung mit Mama da rei, Papa da rei), eine/ein/meine/ich (immer wenn du etwas haben möchtest oder dir ein Spielzeug gekrallt hast und es vor deinem Bruder verteidigst), Baj (Ball), Allo (Hallo), alle (leer, alle, Vorher: aja), om (oben), auf, Om-A (Oma), maen (malen), det nich (geht nicht), Aut (Auto), reich (reicht, genug), mal (nochmal), Eulö (Eule), albei (Arbeit, arbeiten). Du setzt alle Nomen und Verben die du beherrschst zusammen und sagst zum Beispiel "Mama da rein" oder "Det nich rei" oder "Krakor da om". Es hört sich wirklich so an, als würdest du komplette Sätze sprechen (von denen wir manchmal auch kein Wort verstehen) und ich bin sicher, dass das genau deine Absicht ist. Du plapperst ununterbrochen und wir erwischen uns manchmal, wie wir dir zuhören und dich anschmachten, weil es sich so unglaublich niedlich anhört, wie du quatschst und quatschst ohne Punkt und Komma.
Das Verhältnis zu deinem Bruder ist nach wie vor sehr innig - was auch bedeutet, dass ihr viel streitet. Trotzdem wollt und könnt ihr nicht ohneeinander. Wenn einer die Eisenbahn auspackt dauert es nicht lange, bis der andere auch daneben sitzt. Dann wird um ein bestimmtes Schienenteil, einen Anhänger, die Lok oder sonst was gestritten, aber es kommt nicht in Frage euch zu trennen. So geht das eigentlich den ganzen Tag mit allem. Trotzdem spürt man, dass ihr euch sehr lieb habt und jeden Abend beim Gute-Nacht-Sagen schmilzt mein Mutterherz, wenn ihr einander Küsschen aufdrückt, Handküsse werft oder euch umarmt. Diese kleinen Momente entschädigen für so manch haarige Situation im Alltag.
Kleiner Mann, wir lieben dich abgöttisch! Ich glaube ich liebe dich von Tag zu Tag mehr und alles an dir versetzt mich in Verzückung. Sogar deine Tobsuchtsanfälle sind irgendwie niedlich, auch wenn es mich manchmal in den Wahnsinn treibt, wenn du mal wieder genau das Gegenteil von dem tust, was man möchte. Dein fröhliches, liebevolles, freches Gemüt liebe ich genauso sehr, wie deine feuchten Küsse und deine festen Umarmungen. Du bist einfach wunderbar und perfekt, genauso wie du bist, mein Engel. Ich bin gespannt, wie du dich weiter entwickelst und was für Überraschungen du noch so für uns bereit hältst. Fest steht: Ich freue mich darauf. So sehr.
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26 Ocak 2016 Salı
25 Ocak 2016 Pazartesi
17 Monate Äffchen
Mein kleiner Sonnenschein, das letzte Mal habe ich hier geschrieben, also du gerade mal 13 Monate alt warst. Unglaublich viel ist seither mit dir geschehen.
Natürlich hast du körperlich einen großen Schuss gemacht, auch wenn ich keine Idee habe, wie groß du gerade tatsächlich bist. Aber gerade geistig hast du dich so sehr entwickelt. Du bist jetzt in dem Alter, wo du nahezu alles verstehst, was wir sagen, auch wenn du kaum sprechen kannst. Dein erstes Wort (nach Mama und Papa) war "Trakta" - Traktor, wobei das mittlerweile auch für Bagger, Müllauto, Kipper und ähnlich Baustellenfahrzeuge steht. Darüber hinaus sagst du "Nei" (Nein), "Am" (Dran machen, Anhänger), "Wa Wa" (Hund), "Brrrrr" (Pferd), "Tete" (deine Version vom Namen deines großen Bruders), "Ei" (Ich, Meins, für mich) und "Aja" (alle, leer).
Verständigungsprobleme haben wir trotzdem nicht, denn du kannst - sagen wir es mal freundlich - deine Meinung sehr deutlich kund tun. Sagen wir es nochmal direkt: Du bist eine kleine Furie. Es ist unfassbar, wie du ausrasten kannst und was dann aus dem kleinen, sympathischen Strahlemann wird, der du eigentlich bist. Du schmeißt dich auf den Boden, kreischst, brüllst, heulst, strampelst und wenn man dich dann auf den Arm nehmen will, drückst du dich mit aller Macht weg und machst deinen Körper so labberig, dass du einem fast durch die Arme flutschst.
Das geht ungefähr seit drei Monaten so und ich staune immer wieder über deine enorme Willenskraft und deinen Sturkopf. Doch genauso schnell, wie die Sturmfront aufzieht, verschwindet sie auch wieder und von einer auf die andere Sekunde lachst du wieder los. So wickelst du uns ständig um den Finger, sodass man trotz deiner beachtlichen Wutanfälle im nächsten Moment schon wieder mit lachen muss. Selbst dein großer Bruder lässt sich mittlerweile von deinem Gehabe beeindrucken und gewährt dir häufiger deinen Willen. Gut, man muss auch sagen, dass er oft genug der Grund ist, dass du überhaupt ausflippst, weil er dir z. B. mal wieder ein Spielzeug weg genommen hat.
Abseits deiner Jekyll-Hyde-Momente, bist du noch immer der gut gelaunte Sonnenschein, der du immer warst. Du stahlst immer zurück, wenn man dich anlächelt. Du verteilst großzügig feuchte Küsse und bist unglaublich schmusebedürftig. Du steigst auf jeden Blödsinn deines großen Bruders ein und machst alles, aber wirklich alles mit und nach oder versuchst es zumindest. Inklusive herunter springen aus egal welcher Höhe... wie oft ich dich schon in letzter Sekunde aufgefangen habe, kann ich gar nicht mehr zählen. Du bist den ganzen Tag in Bewegung - tatsächlich läufst du fast immer wie ein aufgezogenes Duracell-Hässchen durch die Gegend. Wenn du nicht rennst, fährst du mit irgendwas durch die Gegend - drinnen mit Bobbycar oder Biene, draußen stürzt du dich sofort auf Bobbycar oder Wutsch und donnerst los. Was ein Glück, dass wir in einer Sackgasse wohnen, sonst wärst du vermutlich längst unter die Räder geraten. Mit deinen Fahrzeugen kommst du deinem Bruder locker hinterher und scheinst nie müde zu werden. Am liebsten bretterst du die Auffahrten der Nachbarn rauf und runter - Hauptsache es geht steil bergab. Mein kleiner Bruchpilot.
Wer so viel Energie verbraucht, muss irgendwann auch mal Kraft tanken. Meist wirst du Vormittags schon gegen 11 Uhr müde. Wenn ich dich frage, ob du in die Heia willst, kommst du meist sofort zu mir gelaufen, winkst deinem Brüderchen (den ich vorsorglich mit ausreichend Nahrung versorge), zeigst nach oben und beginnst nervös an meinem Shirt herum zu nesteln. Denn auch mit fast Eineinhalb stillen wir immer noch zum Einschlafen Mittags und Abends. Das sind die Momente, wo du wirklich ganz still liegst, zur Ruhe kommst und einfach nur genießt. Ich genieße diese ganz persönlichen Momente nur mit dir und für dich allein mindestens genauso. Denn häufig kommst du im Alltag gefühlt ein bisschen zu kurz, neben deinem Bruder der klar und deutlich sagt was er machen, essen, haben will und der so die Marschrichtung vorgibt. Du gehst mit, keine Frage, aber manchmal denke ich eben, dass du ja auch gar keine Wahl hast und einfach mitgezogen wirst. Eigentlich ist gerade dass das Schöne, im Leben mit mehr als einem Kind, trotzdem fühlt es sich eben manchmal so an, als würden wir nicht genug Rücksicht auf deine Wünsche oder Bedürfnisse nehmen. Da fühlt es sich umso besser an, dir zumindest beim Stillen volle Aufmerksamkeit zu schenken und nur für dich da zu sein.
Trotz allem vergötterst du deinen großen Bruder und mittlerweile umarmt und kuschelt ihr auch von ganz alleine miteinander. Das Igelchen sagt dir auch, dass er dich lieb hat, so wie heute Morgen, als er dich umarmt und dir ein "Ich hat dich lieb, kleiner Mann!" zu flüsterte. Das war ein unglaublich schöner Moment und ich hoffe dass du das weißt, auch wenn er dich manchmal von sich weist und Momente für sich alleine braucht. Das ist das harte Los, der kleinen Geschwister... glaub mir, Mama als kleine Schwester kennt das nur zu gut und ich weiß genau, wie du dich in diesen Momenten fühlst oder später fühlen wirst, denn jetzt bist du natürlich noch zu klein, um das emotional wirklich erfassen zu können. Du willst einfach nur immer bei allem dabei sein und machen, was das Igelchen macht. Meistens geht dein Plan auch auf und ihr beschäftigt euch lange und ausdauernd miteinander bzw. mit den gleichen Spielsachen. Ich sehe eure Geschwisterbeziehung besser und besser werden und erfreue mich täglich daran, dass ihr trotz aller Verschiedenheit doch viel aneinander habt.
Engelchen, du bist und bleibst mein kleiner Sonnenschein. Das bist du wirklich. Du bist absolut bezaubernd, anschmiegsam, liebevoll, charmant, offenherzig und aufgeschlossen. Alles und jeden wickelst du um den Finger, mit deinem strahlenden Lächeln und deinen blonden Haaren und blauen Augen. Du bist ein echter Schelm, der Blödsinn ausheckt und immer damit durch kommt. Man muss dich einfach lieben, küssen, umarmen, drücken und auf Händen tragen.
Du bereicherst jeden Tag, jeden Moment und triffst mich mitten ins Herz. Süßer, ich werde immer für dich da sein und versuchen auf dich aufzupassen. Ich kann und will dich nicht vor blauen Flecken bewahren, aber ich werde dir eine Hand reichen, wenn du sie willst und dir wieder aufstehen helfen. Ich liebe dich abgöttisch, mein kleiner Schatz und daran wird sich niemals etwas ändern.
Natürlich hast du körperlich einen großen Schuss gemacht, auch wenn ich keine Idee habe, wie groß du gerade tatsächlich bist. Aber gerade geistig hast du dich so sehr entwickelt. Du bist jetzt in dem Alter, wo du nahezu alles verstehst, was wir sagen, auch wenn du kaum sprechen kannst. Dein erstes Wort (nach Mama und Papa) war "Trakta" - Traktor, wobei das mittlerweile auch für Bagger, Müllauto, Kipper und ähnlich Baustellenfahrzeuge steht. Darüber hinaus sagst du "Nei" (Nein), "Am" (Dran machen, Anhänger), "Wa Wa" (Hund), "Brrrrr" (Pferd), "Tete" (deine Version vom Namen deines großen Bruders), "Ei" (Ich, Meins, für mich) und "Aja" (alle, leer).
Verständigungsprobleme haben wir trotzdem nicht, denn du kannst - sagen wir es mal freundlich - deine Meinung sehr deutlich kund tun. Sagen wir es nochmal direkt: Du bist eine kleine Furie. Es ist unfassbar, wie du ausrasten kannst und was dann aus dem kleinen, sympathischen Strahlemann wird, der du eigentlich bist. Du schmeißt dich auf den Boden, kreischst, brüllst, heulst, strampelst und wenn man dich dann auf den Arm nehmen will, drückst du dich mit aller Macht weg und machst deinen Körper so labberig, dass du einem fast durch die Arme flutschst.
Das geht ungefähr seit drei Monaten so und ich staune immer wieder über deine enorme Willenskraft und deinen Sturkopf. Doch genauso schnell, wie die Sturmfront aufzieht, verschwindet sie auch wieder und von einer auf die andere Sekunde lachst du wieder los. So wickelst du uns ständig um den Finger, sodass man trotz deiner beachtlichen Wutanfälle im nächsten Moment schon wieder mit lachen muss. Selbst dein großer Bruder lässt sich mittlerweile von deinem Gehabe beeindrucken und gewährt dir häufiger deinen Willen. Gut, man muss auch sagen, dass er oft genug der Grund ist, dass du überhaupt ausflippst, weil er dir z. B. mal wieder ein Spielzeug weg genommen hat.
Abseits deiner Jekyll-Hyde-Momente, bist du noch immer der gut gelaunte Sonnenschein, der du immer warst. Du stahlst immer zurück, wenn man dich anlächelt. Du verteilst großzügig feuchte Küsse und bist unglaublich schmusebedürftig. Du steigst auf jeden Blödsinn deines großen Bruders ein und machst alles, aber wirklich alles mit und nach oder versuchst es zumindest. Inklusive herunter springen aus egal welcher Höhe... wie oft ich dich schon in letzter Sekunde aufgefangen habe, kann ich gar nicht mehr zählen. Du bist den ganzen Tag in Bewegung - tatsächlich läufst du fast immer wie ein aufgezogenes Duracell-Hässchen durch die Gegend. Wenn du nicht rennst, fährst du mit irgendwas durch die Gegend - drinnen mit Bobbycar oder Biene, draußen stürzt du dich sofort auf Bobbycar oder Wutsch und donnerst los. Was ein Glück, dass wir in einer Sackgasse wohnen, sonst wärst du vermutlich längst unter die Räder geraten. Mit deinen Fahrzeugen kommst du deinem Bruder locker hinterher und scheinst nie müde zu werden. Am liebsten bretterst du die Auffahrten der Nachbarn rauf und runter - Hauptsache es geht steil bergab. Mein kleiner Bruchpilot.
Wer so viel Energie verbraucht, muss irgendwann auch mal Kraft tanken. Meist wirst du Vormittags schon gegen 11 Uhr müde. Wenn ich dich frage, ob du in die Heia willst, kommst du meist sofort zu mir gelaufen, winkst deinem Brüderchen (den ich vorsorglich mit ausreichend Nahrung versorge), zeigst nach oben und beginnst nervös an meinem Shirt herum zu nesteln. Denn auch mit fast Eineinhalb stillen wir immer noch zum Einschlafen Mittags und Abends. Das sind die Momente, wo du wirklich ganz still liegst, zur Ruhe kommst und einfach nur genießt. Ich genieße diese ganz persönlichen Momente nur mit dir und für dich allein mindestens genauso. Denn häufig kommst du im Alltag gefühlt ein bisschen zu kurz, neben deinem Bruder der klar und deutlich sagt was er machen, essen, haben will und der so die Marschrichtung vorgibt. Du gehst mit, keine Frage, aber manchmal denke ich eben, dass du ja auch gar keine Wahl hast und einfach mitgezogen wirst. Eigentlich ist gerade dass das Schöne, im Leben mit mehr als einem Kind, trotzdem fühlt es sich eben manchmal so an, als würden wir nicht genug Rücksicht auf deine Wünsche oder Bedürfnisse nehmen. Da fühlt es sich umso besser an, dir zumindest beim Stillen volle Aufmerksamkeit zu schenken und nur für dich da zu sein.
Trotz allem vergötterst du deinen großen Bruder und mittlerweile umarmt und kuschelt ihr auch von ganz alleine miteinander. Das Igelchen sagt dir auch, dass er dich lieb hat, so wie heute Morgen, als er dich umarmt und dir ein "Ich hat dich lieb, kleiner Mann!" zu flüsterte. Das war ein unglaublich schöner Moment und ich hoffe dass du das weißt, auch wenn er dich manchmal von sich weist und Momente für sich alleine braucht. Das ist das harte Los, der kleinen Geschwister... glaub mir, Mama als kleine Schwester kennt das nur zu gut und ich weiß genau, wie du dich in diesen Momenten fühlst oder später fühlen wirst, denn jetzt bist du natürlich noch zu klein, um das emotional wirklich erfassen zu können. Du willst einfach nur immer bei allem dabei sein und machen, was das Igelchen macht. Meistens geht dein Plan auch auf und ihr beschäftigt euch lange und ausdauernd miteinander bzw. mit den gleichen Spielsachen. Ich sehe eure Geschwisterbeziehung besser und besser werden und erfreue mich täglich daran, dass ihr trotz aller Verschiedenheit doch viel aneinander habt.
Engelchen, du bist und bleibst mein kleiner Sonnenschein. Das bist du wirklich. Du bist absolut bezaubernd, anschmiegsam, liebevoll, charmant, offenherzig und aufgeschlossen. Alles und jeden wickelst du um den Finger, mit deinem strahlenden Lächeln und deinen blonden Haaren und blauen Augen. Du bist ein echter Schelm, der Blödsinn ausheckt und immer damit durch kommt. Man muss dich einfach lieben, küssen, umarmen, drücken und auf Händen tragen.
Du bereicherst jeden Tag, jeden Moment und triffst mich mitten ins Herz. Süßer, ich werde immer für dich da sein und versuchen auf dich aufzupassen. Ich kann und will dich nicht vor blauen Flecken bewahren, aber ich werde dir eine Hand reichen, wenn du sie willst und dir wieder aufstehen helfen. Ich liebe dich abgöttisch, mein kleiner Schatz und daran wird sich niemals etwas ändern.
13 Monate Äffchen
Ach mein Engel, was soll ich sagen? Du bist einfach großartig. Jeden Tag schaue ich dich an und bin dankbar dafür, was für ein Glück ich mit dir habe. Mein Sonnenschein-Kind.
Wie die vielen Fotos unschwer erkennen lassen, entdeckst du gerade die Vielseitigkeit deiner Hände. Du steckst nun nicht mehr permanent alles in den Mund, sondern untersuchst Dinge ausgiebig mit deinen Händen. Du lässt sie durch deine Finger gleiten, haust sie auf den Boden oder zwei Dinge gegeneinander, lässt sie fallen und hebst sie wieder auf, stapelst sie aufeinander oder schleifst mit großer Vorliebe Sachen hinter dir her. Es ist faszinierend dir dabei zu zusehen, wie du immer mehr deine Sinnesorgane entdeckst und nutzt.
Darüber hinaus zieht dich alles mit Rädern magisch in seinen Bann. Das Bobbycar, die Wutsch, der Rasenmäher, die Schubkarre - du musst alles untersucht, dich drauf setzen, es vorwärts schieben oder, wie gesagt, hinter dir her ziehen.
Du bist der theatralischste kleine Mann, den ich kenne. Wenn dein Bruder dir etwas weg nimmt, schreist du sofort los, stampfst auf dem Boden herum, lässt dich fallen, schmeißt dich nach hinten und bekommst dich gar nicht mehr ein. Deinen Bruder beeindruckt das allerdings nur mäßig. Gleiches wenn du etwas nicht haben kannst, was du möchtest. Es ist so niedlich, wie du völlig austickst, dass ich manchmal aufpassen muss, dich trotzdem ernst zu nehmen, denn das ist es ja für dich. Ich bin sehr gespannt wohin uns das noch führen wird.
Du wirst immer selbständiger. Beim Essen darf man dir ja sowieso nicht helfen (Wehe! Dann siehe oben!), aber jetzt möchtest du auch immer deine Pullis alleine über den Kopf ziehen (Arme raus machen klappt leider noch nicht), versuchst deine Socken auszuziehen und ständig ziehst du dir die Mütze vom Kopf, gefolgt von triumphalem Kichern.
Fangen ist dein Lieblingsspiel. STÄNDIG haust du mir ab, insbesondere wenn ich sowas wie "Komm mal zur Mama, mein Schatz!" sage. Dann schaust du mich mit einem fetten Grinsen an und stürmst los in die andere Richtung. Dabei schaust du immer wieder keckernd über die Schulter und wenn ich dir hinterher laufe, johlst du vor Freude. Das ist so unglaublich niedlich. Wenn ich dich dann eingefangen habe, geht das Spiel von vorne los.
Außerdem hast du das Klettern für dich entdeckt. Alles wird erklommen - egal ob Treppe, Stuhl, Tisch, Hocker oder noch so kleine Hügel. Du musst überall hoch. Am sicheren wieder runter kommen müssen wir aber noch etwas feilen.
Du läufst mittlerweile sehr sicher. Du fällst kaum noch hin und kannst schon ein ganz schön rasantes Tempo aufnehmen. Du rennst förmlich, auch wenn das natürlich noch eher ein schnelles gehen ist. Besonders niedlich dabei finde ich deinen ziemlich krassen, für das Alter aber normalen O-Beine.
Nach wie vor bist du ein absolutes Strahlekind. Sobald du morgens die Augen öffnest, beginnst du zu lachen und zu brabbeln. Deine gute Laune überträgt sich auf jeden, dem du begegnest und mit deinen langen Wimpern und deinem schelmischen Grinsen, wickelst du alle um den Finger - inklusive deiner Eltern. Deine Lautbildung ist schon ziemlich vielfältig, aber irgendwie kann man das nur schwer wiedergeben. Das häufigste gerade ist natürlich "Da! Da! Da!", gefolgt von hektischen Bewegungen des Zeigefingers.
Wir stillen immernoch zum Einschlafen und Nachts, zur Zeit ungefähr ein- bis zweimal. Wir fühlen uns damit beide wohl und vor allem hast du bisher noch nie anhaltend geweint oder gejammert. Die Brust beruhigt dich zuverlässig und ich sehe gerade keinen Grund, warum ich an der Situation etwas ändern sollte. Wir beide genießen das Stillen.
Du bist sowieso ein absolutes Kuschelkind und brauchst so viel Nähe, Liebe und Zuwendung. Wenn man dich auf den Arm nimmst, schmiegst du dein Köpfchen vertrauensvoll an uns, wenn ich dich auf den Schoß nehme, lehnst du dich sofort an mich oder umarmst und drückst mich ganz fest. Das ist so unglaublich schön, dass jedes Mal tausend Schmetterlinge in meinem Bauch aufflattern.
Sonnenschein, ich kann kaum in Worte fassen, wie glücklich du mich machst. Ich trage in meinem Herzen so viel Liebe für dich, dass es mir die Tränen in die Augen treibt wenn ich nur daran denke, wie lieb ich dich habe. Du bist das umgänglichste, zufriedenste, liebevollste, willensstärkste, bezauberndste kleine Wesen, auf diesem Planten (bestimmt!).
Ich genieße jeden Moment mit dir und sauge diese wundervolle Zeit in mir auf in der Hoffnung, dass ich mich für den Rest meines Lebens daran erinnern und erfreuen kann. Die Zeit verfliegt viel zu schnell und du strebst unaufhaltsam von uns fort. Aber in meinem Herzen friere ich sie ein, die Zeit und wenn du mit gepackten Koffern an der Tür stehst und in dein Leben hinaus ziehst, werde ich dankbar sein für den Abschnitt unseres Lebens, den wir gemeinsam gegangen sind. Ich liebe dich. Für immer.
Wie die vielen Fotos unschwer erkennen lassen, entdeckst du gerade die Vielseitigkeit deiner Hände. Du steckst nun nicht mehr permanent alles in den Mund, sondern untersuchst Dinge ausgiebig mit deinen Händen. Du lässt sie durch deine Finger gleiten, haust sie auf den Boden oder zwei Dinge gegeneinander, lässt sie fallen und hebst sie wieder auf, stapelst sie aufeinander oder schleifst mit großer Vorliebe Sachen hinter dir her. Es ist faszinierend dir dabei zu zusehen, wie du immer mehr deine Sinnesorgane entdeckst und nutzt.
Darüber hinaus zieht dich alles mit Rädern magisch in seinen Bann. Das Bobbycar, die Wutsch, der Rasenmäher, die Schubkarre - du musst alles untersucht, dich drauf setzen, es vorwärts schieben oder, wie gesagt, hinter dir her ziehen.
Du bist der theatralischste kleine Mann, den ich kenne. Wenn dein Bruder dir etwas weg nimmt, schreist du sofort los, stampfst auf dem Boden herum, lässt dich fallen, schmeißt dich nach hinten und bekommst dich gar nicht mehr ein. Deinen Bruder beeindruckt das allerdings nur mäßig. Gleiches wenn du etwas nicht haben kannst, was du möchtest. Es ist so niedlich, wie du völlig austickst, dass ich manchmal aufpassen muss, dich trotzdem ernst zu nehmen, denn das ist es ja für dich. Ich bin sehr gespannt wohin uns das noch führen wird.
Du wirst immer selbständiger. Beim Essen darf man dir ja sowieso nicht helfen (Wehe! Dann siehe oben!), aber jetzt möchtest du auch immer deine Pullis alleine über den Kopf ziehen (Arme raus machen klappt leider noch nicht), versuchst deine Socken auszuziehen und ständig ziehst du dir die Mütze vom Kopf, gefolgt von triumphalem Kichern.
Fangen ist dein Lieblingsspiel. STÄNDIG haust du mir ab, insbesondere wenn ich sowas wie "Komm mal zur Mama, mein Schatz!" sage. Dann schaust du mich mit einem fetten Grinsen an und stürmst los in die andere Richtung. Dabei schaust du immer wieder keckernd über die Schulter und wenn ich dir hinterher laufe, johlst du vor Freude. Das ist so unglaublich niedlich. Wenn ich dich dann eingefangen habe, geht das Spiel von vorne los.
Außerdem hast du das Klettern für dich entdeckt. Alles wird erklommen - egal ob Treppe, Stuhl, Tisch, Hocker oder noch so kleine Hügel. Du musst überall hoch. Am sicheren wieder runter kommen müssen wir aber noch etwas feilen.
Du läufst mittlerweile sehr sicher. Du fällst kaum noch hin und kannst schon ein ganz schön rasantes Tempo aufnehmen. Du rennst förmlich, auch wenn das natürlich noch eher ein schnelles gehen ist. Besonders niedlich dabei finde ich deinen ziemlich krassen, für das Alter aber normalen O-Beine.
Nach wie vor bist du ein absolutes Strahlekind. Sobald du morgens die Augen öffnest, beginnst du zu lachen und zu brabbeln. Deine gute Laune überträgt sich auf jeden, dem du begegnest und mit deinen langen Wimpern und deinem schelmischen Grinsen, wickelst du alle um den Finger - inklusive deiner Eltern. Deine Lautbildung ist schon ziemlich vielfältig, aber irgendwie kann man das nur schwer wiedergeben. Das häufigste gerade ist natürlich "Da! Da! Da!", gefolgt von hektischen Bewegungen des Zeigefingers.
Wir stillen immernoch zum Einschlafen und Nachts, zur Zeit ungefähr ein- bis zweimal. Wir fühlen uns damit beide wohl und vor allem hast du bisher noch nie anhaltend geweint oder gejammert. Die Brust beruhigt dich zuverlässig und ich sehe gerade keinen Grund, warum ich an der Situation etwas ändern sollte. Wir beide genießen das Stillen.
Du bist sowieso ein absolutes Kuschelkind und brauchst so viel Nähe, Liebe und Zuwendung. Wenn man dich auf den Arm nimmst, schmiegst du dein Köpfchen vertrauensvoll an uns, wenn ich dich auf den Schoß nehme, lehnst du dich sofort an mich oder umarmst und drückst mich ganz fest. Das ist so unglaublich schön, dass jedes Mal tausend Schmetterlinge in meinem Bauch aufflattern.
Sonnenschein, ich kann kaum in Worte fassen, wie glücklich du mich machst. Ich trage in meinem Herzen so viel Liebe für dich, dass es mir die Tränen in die Augen treibt wenn ich nur daran denke, wie lieb ich dich habe. Du bist das umgänglichste, zufriedenste, liebevollste, willensstärkste, bezauberndste kleine Wesen, auf diesem Planten (bestimmt!).
Ich genieße jeden Moment mit dir und sauge diese wundervolle Zeit in mir auf in der Hoffnung, dass ich mich für den Rest meines Lebens daran erinnern und erfreuen kann. Die Zeit verfliegt viel zu schnell und du strebst unaufhaltsam von uns fort. Aber in meinem Herzen friere ich sie ein, die Zeit und wenn du mit gepackten Koffern an der Tür stehst und in dein Leben hinaus ziehst, werde ich dankbar sein für den Abschnitt unseres Lebens, den wir gemeinsam gegangen sind. Ich liebe dich. Für immer.
24 Ocak 2016 Pazar
32 Monate Igelchen
Mein Schatz, wann bist du nur so ein großer Junge geworden? Als ich mir die letzten Fotos von dir angeschaut habe, hab ich wirklich darüber gestaunt, wie sehr du dich verändert hast. Äußerlich und auch innerlich.
Du fragst uns Löcher in den Bauch! Schon seit ein paar Wochen geht das so und du willst wirklich alles wissen und verstehen. Allen voran: "Waruuuuum?!". Aber du kannst auch detailliertere Fragen stellen: "Wieso hat der Mann das demacht?", "Wer is das?", "Wo wohnt der denn?", "Wie heißt die Sdraße, wo der wohnt?", "Wofür braucht man das?", "Was kann man denn damit matn?", "Was essn ma denn heute?", "Wo fahn ma denn noch hin?" usw. Aber natürlich fragst du auch immer wieder absurde Dinge: "War das A. (unser Nachbar)?" "Ja." "Waruuum?!". Äh. :D Aber es ist großartig. Ehrlich. Ich versuche dir auf jede Frage eine Antwort zu geben oder dir zu erklären, warum ich keine habe. Ich finde es total faszinierend, deinen Wissensdurst zu erleben und zu sehen, wie du versuchst die Welt Stück für Stück besser zu verstehen.
Ich staune auch immer wieder darüber, wie viel du dir merken kannst! Du erinnerst dich an vieles, was du erlebt hast oder worüber wir gesprochen haben. Man kann sich mittlerweile wirklich toll mit dir unterhalten.
Was deine Selbständigkeit angeht liegt noch ein ziemlicher Weg vor uns. Nach wie vor weigerst du dich dich selbst an zu ziehen geschweige denn es mal auszuprobieren oder mit meiner Hilfe zu tun. Auch vom Töpfchen willst du noch nichts wissen ("Das mach ich wenn ich groß bin!"), aber ich mache uns da keinen Streß. Du wirst wissen, wann du soweit bist.
Nach wie vor schwierig ist das Verhältnis zu deinem kleinen Bruder. Obwohl ich da wahrscheinlich auch übertreibe, weil ich es so furchtbar finde, wie du manchmal mit ihm umgehst. Wenn du ihn weg schubst, ihn haust oder sonst irgendwie gemein zu ihm bist, tut mir das jedes mal auch ein bisschen weh. Andererseits hast du ihn wirklich lieb, küsst und kuschelst ihn, willst das er immer und überall dabei ist und auch ihm erklärst du die Welt ("Tut mal da, Äffchen, ein Windrad!"). Es gibt wirklich viele schöne Momente zwischen und mit euch beiden, an denen ich versuche mich fest zu halten. Die Zeit wird zeigen, wie sich das Verhältnis zwischen euch entwickeln wird.

Wir gehen in großen Schritten auf den Kindergarten zu - kaum zu glauben, dass es nur noch vier Monate sind, bis du drei Jahre alt und damit ein Kindergartenkind wirst. Wir lesen fast jeden Abend das Kindergartenbuch und ich glaube du freust dich auch darauf. Andererseits bist du gerade so viel Zuhause wie schon lange nicht mehr. Meistens gehst du nur noch zwei Tage die Woche zur Tagesmutter und dann auch nur für vier, fünf Stunden. Und, ganz ehrlich, ich freue mich total, dass ich euch, meine tollen Jungs, so häufig um mich habe und so viel mit euch unternehmen kann. Irgendwann werde auch ich wieder arbeiten gehen und so lange versuche ich die Zeit mit euch so gut zu nutzen wie ich kann.
Wo du dann bald in den Kindergarten gehen wirst, bleibt weiterhin eine spannende Frage. Hier bei uns haben wir einen Platz in unserem Wunschkindergarten bekommen, aber falls Papa doch bald eine neue Stelle in meiner Heimat findet, wirst du vielleicht schon dort zum ersten Mal in den Kindergarten gehen. Wir erzählen dir immer mal wieder von unseren Plänen, zur Oma zu ziehen und dort ein Haus zu bauen usw., aber das kannst du ziemlich sicher nicht einordnen. Für dich ist ja hier dein Zuhause und ich glaube es ist für dich nicht vorstellbar, nicht mehr hier zu wohnen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass du glücklich wärst Oma (und Struppi!) öfter sehen zu können und auch deine heiß geliebte "Patentante" und all die anderen Menschen an der Mosel, denn du sprichst oft von ihnen und willst auch immer wieder dort hin fahren.
Es liegt auf jeden Fall eine spannende Zeit vor uns - ob nun in unmittelbarer oder ferner Zukunft. Ich hoffe und bete, dass du das alles gut verarbeiten können wirst, denn auf Veränderungen deines Alltages reagierst du manchmal nicht besonders positiv. Aber wir werden sehen, im Moment können wir ohnehin nichts tun als abzuwarten.

Mit immer wieder aufkommenden Konflikten in Sachen "Eigener Wille" kommen wir wirklich noch gut aus - du lässt schnell wieder mit dir reden und wir finden schnell einen Kompromiss. Wirkliche Ausraster hattest du bisher noch gar nicht.
Mein großer Junge, ich finde es toll, dass du so ein lebenslustiger, verrückter, lustiger kleiner Kerl bist. Mit deinem charmanten Grinsen bringst du mich oft zum lachen, wenn ich eigentlich böse auf dich sein wollte - ich glaub du kannst mich mittlerweile ziemlich gut um den Finger wickeln.
Mein Herz, was auch immer vor uns liegt, wir werden diesen Weg gemeinsam gehen, als Familie. Du bist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben und wirst das auch immer sein. Ich liebe dich über alles.
12 Monate Äffchen
Zwölf Monate bist du jetzt alt. Ein Jahr voller Emotionen, neuer Erfahrungen und unbeschreiblichen Glücks liegt hinter uns. Ich erinnere mich noch genau an deine Geburt. Daran, wie es war dich das erste Mal in den Armen zu halten und völlig überwältigt nur noch "Mein Bebie ist da! Hallo Bebie! Mein Bebie ist da!" stammeln zu können. Ich erinnere mich an deinen weichen Haarflaum, deinen winzig kleinen Kopf und an die unendliche Liebe, die mich sofort durchflutete.
Heute flitzt du auf deinen eigenen zwei Beinen durch unser Leben, erfreust uns täglich mit deinem sonnigen Gemüt, deiner unbändigen Lebensfreude und deinem starken Willen.
Ja, du hast ihn schon entdeckt, deinen eigenen Willen. Ich hatte gehofft wir kämen da noch eine Weile drum herum, aber du beeindruckst mich mittlerweile fast täglich mit deinen theatralischen Wutanfällen: Weil du etwas nicht haben kannst, ich dir etwas wegnehmen (meistens das Katzenfutter oder die Trinkflaschen deines Bruders) oder irgend etwas nicht so funktioniert, wie du es dir wünschst. Du stampfst auf dem Boden herum, "hüpfst" erbost auf und ab und zeigst immer wieder erbost schreiend auf das, was du möchtest.
Du bist wahrlich ein Mensch der großen Emotionen, positive wie negative.
Seit einigen Tagen zeigst du zielgerichtet auf alles, was dich interessiert. Meistens wird diese Zeigefinger-Anweisung von einem "Da!" das wie "De!" klingt, begleitet. Ich liebe diese Phase, zeugt es doch von großer Neugier und dem Wunsch, deine Umwelt zu verstehen. So erkläre ich dir also täglich unsere kleine Welt und lasse mich hinein ziehen, in diese kindliche Wahrnehmung, wo jedes noch so kleine Detail fesselnd und interessant ist.
Mit deinem Bruder Bruder interagierst du nun auch immer häufiger ganz direkt, indem du dich vor ihn stellst und ihn ankicherst, "Eia-Eia-Eia!" rufend vor ihm her rennst oder einfach permanent hinter ihm her flitzt und Blödsinn mit im anstellst. Ich könnte euch stundenlang zuschauen, aber meistens wird die Situation von einem "Unfall", einer Streiterei oder davon beendet, dass dein Bruder dich schubst. Daran hat sich bisher leider nicht viel geändert, allerdings bist du mittlerweile etwas robuster geworden und nicht mehr so leicht zu Fall zu bringen. Ich warte dann weiter geduldig auf den Tag, an dem du zurück schubst, haust oder beißt und ich dann anfangen muss mit euch beiden zu meckern. Hach ja... das gehört wohl einfach dazu, zum Leben mit mehr als einem Kind. Aber das klingt jetzt zu negativ, denn es gibt auch viele viele schöne Momente und ihr bereichert einander sehr.
Wir stillen noch nach Bedarf (meist zum Einschlafen, Nachts zum Weiterschlafen), schlafen zusammen auf einer großen Matratze auf dem Boden (neuerdings zusammen mit deinem Bruder), du wirst nach wie vor häufig und gerne getragen. Sehr erholsam ist, dass du Nachts mittlerweile meist nur noch einmal aufwachst und an die Brust möchtest oder auch mal den Schnuller nimmst. Es ist ja doch ganz schön, mal wieder mehr als zwei Stunden am Stück zu schlafen und ich bin froh, dass das nun einfach so von alleine so gekommen ist.
Dein Geburtstag war ein wunderschöner Tag, den wir ganz entspannt zu dritt begangen haben. Morgens hatten wir Frühstücks-Besuch von deinen PEKIP-Freundinnen und Nachmittags waren die Mädels von der Krabbelgruppe da. Es gab leckeren Kuchen, du hast deine Geburtstagskerze bestaunt und zu "Heute kann es regnen, stürmen oder schneien,..." mitgeklatscht. Von uns hast du zwei Trinkflaschen bekommen, die du gar nicht mehr los lässt - du bist einfach verrückt auf Trinkflaschen. Als Papa Nachmittags nach Hause kam, schien sogar noch einmal kurz die Sonne, nur für dich.
Mein kleiner Schatz, nun bist du offiziell kein Baby mehr. Einerseits warst du das gefühlt schon lange nicht mehr, so wie du hier rum saust, dich eigentlich immer alleine bzw. mit deinem Bruder beschäftigst, schon lange selbständig isst und dabei auch keinerlei Hilfe mehr annimmst und so überhaupt nicht mehr an das winzige, hilflose Geschöpf erinnerst, dass du einmal warst. Andererseits wirst du wohl immer mein Baby bleiben und wenn ich dich in den Schlaf stille, du dich vertrauensvoll an mich kuschelst und mich ganz fest drückst, wenn ich dich umarme, du mir deine kleinen Ärmchen entgegen streckst, wenn du auf den Arm willst oder bitterlich und schier untröstbar weinst, wenn du dir weh getan hast. Dann bist du wieder mein kleiner Sonnenschein, den ich gefühlt erst gestern geboren habe.
Engelchen, du bist wirklich etwas ganz besonders und ich kann kaum in Worte fassen, welches unendliche Glück du mir bescherst. Ich genieße jeden Tag mit dir und bin so glücklich, dass ich dich auch weiterhin hier bei mir Zuhause haben werde und nun noch nicht wieder anfangen muss zu arbeiten. Jeden Morgen wache ich neben dir auf, schaue in dein strahlendes Gesicht und bin einfach nur dankbar, dass es dich gibt und dass du Teil dieser Familie bist. Das Leben ist ohne dich nicht mehr vorstellbar. Ich liebe dich, kleiner Mann. Von ganzem Herzen. Alles Gute zum Geburtstag und lass dir bitte etwas mehr Zeit bis zum nächsten.
31 Monate Igelchen

Mein Großer, schon wieder ist ein Monat vergangen und mit diesem hat die berühmt-berüchtigte Trotzphase bei uns Einzug gehalten. Bisher warst du wirklich immer leicht abzulenken, auch wenn du dich natürlich trotzdem über Verbote fürchterlich aufregen konntest. Aber das ist ja völlig nachvollziehbar und war für mich daher nie schlimm. Nun ist aber ein ganz neuer Faktor hinzu gekommen, nämlich der, dass du ganz bewusst genau das Gegenteil von dem machst, was man sagt. Zum Beispiel hältst du dein Glas in der Hand, schaust mich an und fragst "Darf ich das auskippen?". Ich sage dann natürlich (Uberraschung!) Nein und du tust es trotzdem. Gerne auch mehrfach.
Es gibt tausend andere Beispiele, aber das Muster ist immer das Gleiche: Genau das tun, was du nicht sollst. Das kann einen ganz schön zur Weißglut treiben, aber irgendwie muss es ja auch einen Grund haben, dass du das tust. Wir üben uns also mal wieder in Gelassenheit und hoffen, dass du bald zu genüge ausgetestet hast, wie weit du gehen kannst und wie wir auf immer gleiche "Regelverstöße" reagieren.

Das Wetter ist mittlerweile deutlich milder, sodass wir unheimlich viel Zeit draußen verbringen. Wir spielen viel im Sandkasten, schaukeln, hüpfen auf Nachbars Trampolin, haben Blumen eingetopft und ihr habt euch dabei ordentlich mit Erde vollgeschmiert, bringen den Garten gemeinsam auf Vordermann und genießen einfach nur den beginnenden Frühling. Draußen gibt es auch keine großen Probleme zwischen dir und deinem Bruder - ihr spielt einfach miteinander oder nebeneinander her.
Auch sonst hat sich euer Verhältnis etwas entspannt. Dein kleiner Bruder steht nun immer sicherer auf seinen zwei Füßen und versucht mehr und mehr ebenfalls seinen Willen durchzusetzen, was bei dir ein bisschen dazu geführt hat, dass du ihn etwas ernster nimmst und ihn mehr in dein Spiel einbindest. Ihr könnt euch zum Beispiel zusammen lange mit den Pfandflaschen beschäftigen (rein ins Papphaus, raus aus dem Papphaus, rein in die Mülltonne, raus aus der Mülltonne, rein in die Ikea-Tasche, die Tasche im Flur auskippen und alle Flaschen wild durch die Gegend schmeißen) oder ihr lauft gemeinsam schrreiend im Erdgeschoss im Kreis durch Küche-Wohnzimmer-Flur.
Du bist eine kleine Plaudertasche und quaselst und singst den lieben langen Tag. Wobei singen bei dir nichts mit Melodie zu tun hat, du sagst quasi einfach den Text der verschiedenen Lieder auf. Besonders beliebt: "Alle Leut", "Hallo, Hallo, schön dass du da bist!", "Humba, Tätärää" und "Eins, zwei, drei im Sauseschritt".


Zur Zeit bleibst du zwei, manchmal drei Tage die Woche Zuhause und gehst an den anderen Tagen für circa vier bis fünf Stunden zur Tagesmutter. Es hat sich einfach so ergeben, dass du mehr bei mir bist und ich genieße das wirklich sehr. Unser Alltag hat sich hervorragend eingespielt und ich finde es einfach nur schön, dass ich so viel von euch beiden miterleben kann. Die Zeit geht so unglaublich schnell vorbei und - das schlimmste - sie kommt nie wieder zurück. Bald wirst du schon ein Kindergartenkind und ich ahne dass diese Jahre genauso schnell ins Land ziehen werden und ruck-zuck gehst du zur Schule, schleppst die erste Freundin heim, machst deinen Abschluss und ziehst aus. Naja gut, ich dramatisiere das jetzt vielleicht etwas über, aber ich bin ziemlich sicher, dass es sich im Rückblick so ähnlich anfühlen wird. Also versuche ich die schönen Momente in mir aufzusaugen und die anstrengenden und fordernden Tage schnell hinter mir zu lassen, damit ich mir den Blick auf das wundervolle hier und jetzt nicht versperre.
Mein Schatz, du bist ein toller kleiner großer Junge und meine Liebe zu dir ist grenzenlos. Ich wünsche mir nichts mehr, als dir eine glückliche Kinderheit zu schenken und dir und deinen Bedürnissen gerecht zu werden. Es geht nicht ohne Regeln, aber ich versuche trotzdem dich ernst zu nehmen und dir zu vermitteln, dass ich dich liebe, egal was geschieht. Und das tue ich, von ganzem Herzen.
Du bist und bleibst mein erstes Kind und damit etwas ganz besonderes. Mit dir habe ich gelernt, was Familie bedeutet, was Verantwortung heißt. Ich habe gelernt, dass keine durchwachte Nacht, keine blank liegenden Nerven, keine verzweifelten Stunden das Glück mindern, dass du mir geschenkt hast. Vor allem aber habe ich gelernt, dass die Liebe das Größte ist und für immer bestehen bleibt. Danke dafür, Danke, dass ich deine Mama sein darf.
23 Ocak 2016 Cumartesi
11 Monate Äffchen
11 Monate. Unglaublich. Es ist wirklich unfassbar, dass du, mein kleines Baby, jetzt schon fast ein Jahr alt bist. Ich habe das Gefühl, dass die Zeit mit zwei Kindern noch mehr an einem vorbei rast, obwohl ich wirklich oft versuche, die Zeit mit euch ganz bewusst in mir aufzunehmen und ich genieße wirklich fast jeden Tag mit euch. Trotzdem bist du jetzt schon so ein großer kleiner Junge und von meinem kleinen, hilflosen Bebie ist nicht mehr viel übrig.
Du läufst. Das überrascht jetzt nicht wirklich, denn du warst ja ohnehin motorisch schon sehr weit und so war es nur eine Frage der Zeit, dass du das mit dem Laufen auch raus hast. Trotzdem sind wir natürlich total stolz auf dich, eh klar. Deine ersten Schrittchen hast du am 23. Januar gemacht und bist dann auch erstmal bei Mini-Schrittchen geblieben, bis du letzte Woche dann plötzlich fünf, sechs, sieben Schritte gegangen bist. Seitdem gibt es kein Halten mehr und du läufst eigentlich nur noch herum. Ich staune immer wieder darüber, wie du das alles in so kurzer Zeit lernst.
Auch ansonsten ist bei dir unheimlich viel passiert. Zum einen hörst du jetzt ganz eindeutig auf deinen Namen und kennst auch unsere Namen und reagierst entsprechend darauf. Du räumst leidenschaftlich Sachen aus und wieder ein, ganz egal was. Zum Beispiel packst du regelmäßig alle möglichen Dinge in den Blumentopf der Pflanze im Wohnzimmer, nach denen wir uns dann einen Wolf suchen. Außerdem liebst du es die Waschmaschine einzuräumen und seit du Laufen kannst, räumst du ganz gezielt die Sachen vom Wäschekorb in die Waschmaschine. Ich hoffe deine Bereitschaft im Haushalt mit zu helfen bleibt auf diesem Niveau.
Steckspiele haben es dir ebenfalls angetan. Du versuchst die Holzbausteine auf den Zug aufzufädeln oder die Ringe auf die Ringpyramide zu stapeln. Eine CD-Spindel hat dich auch sehr ausdauernd beschäftigt und den Formensortier-Ball schleppst du mehrfach täglich an, damit man dir die Formen heraus holt. Natürlich brauchst du beim Einsortieren noch Hilfe, aber es klappt immer besser.
Ich habe deine Haare wieder geschnitten und leider sind deinen tollen Löckchen seitdem verschwunden. Ich hatte gehofft sie würden zurück kommen, wenn deine Haare wieder etwas gewachsen sind, aber es sieht eher nicht so aus. Seitdem hast du einen völlig neuen Look und siehst noch weniger wie ein Baby aus.
Seit einiger Zeit gehen wir regelmäßig zum Kinderturnen und auch hier hast du immer Spaß. Während dein großer Bruder eher schüchtern und zurückhaltend ist, sprintest du einfach drauf los, egal wie viele andere Kinder herum springen. Du krabbelst dazwischen herum, läufst an Geräten entlang und suchst dir Beschäftigung. Natürlich schaust du auch immer wo wir sind und kommst auch mal zurück um dich kurz anzukuscheln, aber im Prinzip bist du völlig selbständig im Spiel. Eben genauso wie Zuhause.
Du bist ein absolutes Kuschelkind. Wenn du auf den Arm möchtest, klammerst du dich richtig an uns fest, eben wie ein richtiges Klammeräffchen. Du brauchst unglaublich viel Nähe und körperliche Zuwendung, die du natürlich auch bekommst.
Nach wie vor Stille ich dich nach Bedarf, wobei der Bedarf nur zum Einschlafen und Nachts besteht. Dieses Einschlaf-Stillen ist eigentlich eine prima Sache, denn du schläfst fast immer innerhalb weniger Minuten ein. Das Problem ist eben nur, dass du glaubst nur so auch weiterschlafen zu können, wenn du aufwachst. Das gilt tagsüber genauso wie Nachts. Also spurte ich ungefähr alle 45 Minuten zu dir, gebe dir den Schnuller oder lege dich wieder an. Die Nächte sind gerade wirklich sehr bescheiden, denn du klebst gefühlt die ganze Nacht an mir und der Brust. Ich bin gespannt, wie lange ich das noch so mit machen kann und will und wie sich das Abstillen dann irgendwann gestalten wird. Halbherzige Versuche von mir hast du mit markerschütterndem Geschrei quittiert, daher warte ich noch etwas, denn momentan möchte ich den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Wenn es soweit ist bekommen wir das schon hin.
Aufgrund deiner motorischen Fähigkeiten haben wir unseren Schlafplatz nun auf eine große Matratze ins Kinderzimmer verlegt, so muss ich keine Angst mehr haben, dass du aus dem Bett purzelst. Außerdem kannst du nun ganz alleine in dein Bett klettern und tust das auch, wenn du müde wirst.
Du hast immernoch zwei Zähne. Ich vermute aber, dass die Schneidezähne gerade in Arbeit sind, zumindest ist der Kiefer oben ordentlich geschwollen und du hast auch immer wieder Tage, an denen du etwas komisch drauf bist.
Die fehlenden Zähne halten die aber nicht davon ab, so gut wie alles zu zerkleinern. Du futterst momentan wie ein Scheunendrecher und kannst kaum genug genug bekommen. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, was du in deinem zarten Alter schon alles gegessen hast - vom Käsekuchen, über Schokopudding, Muffins, Oliven und Ketchup bis hin zum Katzenfutter war alles dabei. Du bist nicht besonders wählerisch, nur Brot magst du gerade nicht, es müssen schon Brötchen oder Toastbrot sein. Mittags koche ich immer was leckeres (und gesundes) für uns und bisher hast du noch nichts verschmäht. Das Highlight für mich ist, wenn du Nudeln mit Tomatensoße. Ein Bild für die Götter. Die Tomatensoße verteilt sich übers ganze Gesicht und du lässt es dir meist nicht nehmen, diese großzügig mit beiden Händen auch in die Haare einzuarbeiten. Herrlich. So macht Essen Spaß. Du versuchst dieses komische Ding mit den Zacken vorne dran beherrschen zu lernen und übst das Aufpieksen.
Mein Bebie-Schatz, in nur einem Monat wirst du ein Kleinkind sein. Ich weiß dass diese Phrasen sehr überstrapaziert sind, aber es kommt mir wirklich so vor, als wärst du letzte Woche erst geboren worden. Die greifbaren Erinnerungen an diese Anfangszeit sind zwar leider schon in weite Ferne gerückt, aber trotzdem kann ich es nicht fassen, wie schnell das alles ging. Ich schaue dich an, so ganz bewusst, und sehe, dass du so gar kein Bebie mehr bist. Du läufst, du quatschst Ma-Ma-Ma-Ma, Eia-Eia-Eia-Eia, schreist ganz laut und lachst dich darüber kaputt, winkst, klatschst und keckerst.
Du strahlst eine unglaubliche Lebensfreude aus und steckst mich damit jeden Tag aufs Neue an. Ich genieße die Zeit mit dir und auch deinem Bruder so sehr und wünschte, es könnte immer so weiter gehen. Einfach leben, jeden Tag nehmen wie er ist, ohne Sorgen, Zwänge und Druck. Etwas Zeit bleibt uns noch, denn das Arbeitsleben muss noch etwas auf mich warten.
Engelchen, ich liebe dich. Mit jeder Faser meiner Selbst, so sehr, dass es manchmal weh tut. Du bist so unglaublich bezaubernd und bringst mein Herz wirklich jeden Tag mit deiner freundlichen, lustigen, liebevollen Art zum Überlaufen. Mein kleiner Funkelstern, ich werde immer für dich da sein und würde alles für dich tun.
Ich hoffe du schaffst es dir deine lebensbejahende Art zu erhalten und wirst immer so positiv und strahlend durchs Leben gehen. Ich werde noch ein Stück weit mit dir gehen, dich ab und an tragen und halten, dir zur Seite stehen und immer da sein, wenn du mich brauchst. Versprochen.
Du läufst. Das überrascht jetzt nicht wirklich, denn du warst ja ohnehin motorisch schon sehr weit und so war es nur eine Frage der Zeit, dass du das mit dem Laufen auch raus hast. Trotzdem sind wir natürlich total stolz auf dich, eh klar. Deine ersten Schrittchen hast du am 23. Januar gemacht und bist dann auch erstmal bei Mini-Schrittchen geblieben, bis du letzte Woche dann plötzlich fünf, sechs, sieben Schritte gegangen bist. Seitdem gibt es kein Halten mehr und du läufst eigentlich nur noch herum. Ich staune immer wieder darüber, wie du das alles in so kurzer Zeit lernst.
Auch ansonsten ist bei dir unheimlich viel passiert. Zum einen hörst du jetzt ganz eindeutig auf deinen Namen und kennst auch unsere Namen und reagierst entsprechend darauf. Du räumst leidenschaftlich Sachen aus und wieder ein, ganz egal was. Zum Beispiel packst du regelmäßig alle möglichen Dinge in den Blumentopf der Pflanze im Wohnzimmer, nach denen wir uns dann einen Wolf suchen. Außerdem liebst du es die Waschmaschine einzuräumen und seit du Laufen kannst, räumst du ganz gezielt die Sachen vom Wäschekorb in die Waschmaschine. Ich hoffe deine Bereitschaft im Haushalt mit zu helfen bleibt auf diesem Niveau.
Steckspiele haben es dir ebenfalls angetan. Du versuchst die Holzbausteine auf den Zug aufzufädeln oder die Ringe auf die Ringpyramide zu stapeln. Eine CD-Spindel hat dich auch sehr ausdauernd beschäftigt und den Formensortier-Ball schleppst du mehrfach täglich an, damit man dir die Formen heraus holt. Natürlich brauchst du beim Einsortieren noch Hilfe, aber es klappt immer besser.
Ich habe deine Haare wieder geschnitten und leider sind deinen tollen Löckchen seitdem verschwunden. Ich hatte gehofft sie würden zurück kommen, wenn deine Haare wieder etwas gewachsen sind, aber es sieht eher nicht so aus. Seitdem hast du einen völlig neuen Look und siehst noch weniger wie ein Baby aus.
Seit einiger Zeit gehen wir regelmäßig zum Kinderturnen und auch hier hast du immer Spaß. Während dein großer Bruder eher schüchtern und zurückhaltend ist, sprintest du einfach drauf los, egal wie viele andere Kinder herum springen. Du krabbelst dazwischen herum, läufst an Geräten entlang und suchst dir Beschäftigung. Natürlich schaust du auch immer wo wir sind und kommst auch mal zurück um dich kurz anzukuscheln, aber im Prinzip bist du völlig selbständig im Spiel. Eben genauso wie Zuhause.
Du bist ein absolutes Kuschelkind. Wenn du auf den Arm möchtest, klammerst du dich richtig an uns fest, eben wie ein richtiges Klammeräffchen. Du brauchst unglaublich viel Nähe und körperliche Zuwendung, die du natürlich auch bekommst.
Nach wie vor Stille ich dich nach Bedarf, wobei der Bedarf nur zum Einschlafen und Nachts besteht. Dieses Einschlaf-Stillen ist eigentlich eine prima Sache, denn du schläfst fast immer innerhalb weniger Minuten ein. Das Problem ist eben nur, dass du glaubst nur so auch weiterschlafen zu können, wenn du aufwachst. Das gilt tagsüber genauso wie Nachts. Also spurte ich ungefähr alle 45 Minuten zu dir, gebe dir den Schnuller oder lege dich wieder an. Die Nächte sind gerade wirklich sehr bescheiden, denn du klebst gefühlt die ganze Nacht an mir und der Brust. Ich bin gespannt, wie lange ich das noch so mit machen kann und will und wie sich das Abstillen dann irgendwann gestalten wird. Halbherzige Versuche von mir hast du mit markerschütterndem Geschrei quittiert, daher warte ich noch etwas, denn momentan möchte ich den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Wenn es soweit ist bekommen wir das schon hin.
Aufgrund deiner motorischen Fähigkeiten haben wir unseren Schlafplatz nun auf eine große Matratze ins Kinderzimmer verlegt, so muss ich keine Angst mehr haben, dass du aus dem Bett purzelst. Außerdem kannst du nun ganz alleine in dein Bett klettern und tust das auch, wenn du müde wirst.
Du hast immernoch zwei Zähne. Ich vermute aber, dass die Schneidezähne gerade in Arbeit sind, zumindest ist der Kiefer oben ordentlich geschwollen und du hast auch immer wieder Tage, an denen du etwas komisch drauf bist.
Die fehlenden Zähne halten die aber nicht davon ab, so gut wie alles zu zerkleinern. Du futterst momentan wie ein Scheunendrecher und kannst kaum genug genug bekommen. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, was du in deinem zarten Alter schon alles gegessen hast - vom Käsekuchen, über Schokopudding, Muffins, Oliven und Ketchup bis hin zum Katzenfutter war alles dabei. Du bist nicht besonders wählerisch, nur Brot magst du gerade nicht, es müssen schon Brötchen oder Toastbrot sein. Mittags koche ich immer was leckeres (und gesundes) für uns und bisher hast du noch nichts verschmäht. Das Highlight für mich ist, wenn du Nudeln mit Tomatensoße. Ein Bild für die Götter. Die Tomatensoße verteilt sich übers ganze Gesicht und du lässt es dir meist nicht nehmen, diese großzügig mit beiden Händen auch in die Haare einzuarbeiten. Herrlich. So macht Essen Spaß. Du versuchst dieses komische Ding mit den Zacken vorne dran beherrschen zu lernen und übst das Aufpieksen.
Mein Bebie-Schatz, in nur einem Monat wirst du ein Kleinkind sein. Ich weiß dass diese Phrasen sehr überstrapaziert sind, aber es kommt mir wirklich so vor, als wärst du letzte Woche erst geboren worden. Die greifbaren Erinnerungen an diese Anfangszeit sind zwar leider schon in weite Ferne gerückt, aber trotzdem kann ich es nicht fassen, wie schnell das alles ging. Ich schaue dich an, so ganz bewusst, und sehe, dass du so gar kein Bebie mehr bist. Du läufst, du quatschst Ma-Ma-Ma-Ma, Eia-Eia-Eia-Eia, schreist ganz laut und lachst dich darüber kaputt, winkst, klatschst und keckerst.
Du strahlst eine unglaubliche Lebensfreude aus und steckst mich damit jeden Tag aufs Neue an. Ich genieße die Zeit mit dir und auch deinem Bruder so sehr und wünschte, es könnte immer so weiter gehen. Einfach leben, jeden Tag nehmen wie er ist, ohne Sorgen, Zwänge und Druck. Etwas Zeit bleibt uns noch, denn das Arbeitsleben muss noch etwas auf mich warten.
Engelchen, ich liebe dich. Mit jeder Faser meiner Selbst, so sehr, dass es manchmal weh tut. Du bist so unglaublich bezaubernd und bringst mein Herz wirklich jeden Tag mit deiner freundlichen, lustigen, liebevollen Art zum Überlaufen. Mein kleiner Funkelstern, ich werde immer für dich da sein und würde alles für dich tun.
Ich hoffe du schaffst es dir deine lebensbejahende Art zu erhalten und wirst immer so positiv und strahlend durchs Leben gehen. Ich werde noch ein Stück weit mit dir gehen, dich ab und an tragen und halten, dir zur Seite stehen und immer da sein, wenn du mich brauchst. Versprochen.
30 Monate Igelchen
Zweieinhalb Jahre bist du heute alt, mein Herz und immer mehr spürt man, zu was für einem Menschen du dich entwickelst. Es ist faszinierend zu erleben, wie sich dein Charakter immer mehr zeigt und entwickelt und wie du immer selbständiger, ausgelassener und bestimmender wirst.
Du weißt genau, was du willst und kannst es jetzt auch klipp und klar sagen. Trotzdem akzeptierst du, dass du nicht immer alles bekommen und machen kannst, was du möchtest. Man kann am besten zu dir durchdringen, wenn man dir die Dinge geduldig erklärt und entweder akzeptierst du das dann, oder wir finden einen Kompromiss ("Ich möchte nicht, dass du jetzt die ganzen Spielsachen in deine Mülltonne packst, weil wir gleich los fahren." "Aber ich mach das, wenn ich wieda da bin."). Klar, manchmal drehen auch bei dir die Sicherungen durch und du bist wütend oder traurig und weinst dann ganz bitterlich, aber auch dann kann man dich meist schnell wieder beruhigen, wenn man dich auf den Arm nimmt und tröstet. Wir werden auch wir von dir getröstet, wenn wir uns weh getan haben ("Ich streichelt dich!").
Mit der Empathie ist es bei deinem kleinen Bruder aber leider nicht ganz so weit hin. Zwar bist du auch immer aufmerksam, wenn das Äffchen weint und weißt entweder was los ist oder möchtest es erklärt haben, das hält dich aber leider nicht davon ab, ihn umzuschubsen oder grob weg zu schieben, sodass er hin fällt. Ich weiß, das ist in diesem Alter normal und ich glaube du verstehst einfach noch nicht, wieso das so schlimm ist, aber es tut mir als eurer Mama fürchterlich weh, wenn du deinen kleinen Bruder körperlich angreifst. Ich versuche in diesen Situation so ruhig wie möglich zu blieben und sage dir immer wieder, dass ich nicht will, dass du deinen Bruder schubst, aber leicht ist das nicht immer.
Das Verhältnis zu ihm ist und bleibt ambivalent. Du hast ihn wirklich gern, er soll immer bei allem dabei sein bzw. mitmachen, du brüllst ihm begeistert "Gutn Moogn!" entgegen, bestehst jeden Morgen darauf, dass du ihm seine Milch gibst und er gehört für dich voll und ganz dazu, dennoch stört er dich manchmal einfach bzw. findest du es schrecklich, dass er immer wieder an "deine" Sachen gehen möchte. Ich versuche dir zu erklären, dass er alles was du machst toll findet, von dir lernen möchte und mit dir spielen will, aber du willst das in diesen Momenten einfach nicht hören. Was wirklich meistens gut klappt, ist dass wir dann gemeinsam etwas anderes suchen, womit der Kleine spielen kann. Ich hoffe wenn ihr ein bisschen älter seid, müssen wir nicht mehr ständig als Schlichter daneben sitzen, aber ich fürchte dass gehört zu einer Geschwisterbeziehung einfach dazu.
Sprachlich sind wir gerade fast täglich von den Socken. In den letzten paar Tagen hast du unglaubliche Fortschritte gemacht. Du nuschelst nicht mehr so viel wie noch vor kurzem, machst viel weniger "Fehler", bildest mühelos komplexe Sätze und überraschst uns immer wieder mit deinen Erzählungen. Das ist nämlich auch neu, dass du tatsächlich erzählst, was du so gemacht hast, was es bei der Tagesmutter zum Mittag gab, wie dein Tag war und so weiter. Außerdem erzählst du fast jeden Tag davon, dass ja heute die Müllabfuhr kommt... jaja.
DAS ewige Thema. Die Müllabfuhr. Du bist vernarrt wie eh und je und seit du von unseren lieben Nachbarn letzten Monat eine Mülltonne in deiner Größe geschenkt bekommen hast und wir kurz darauf noch den Tonnen-Zwilling gekauft haben (zwei Kinder, eine Mülltonne - man erkennt das Problem!), wird hier täglich Müllabfuhr gespielt. Das fordert unsere Nerven ganz schön heraus, denn jeden Tag packst du sämtliche Spielsachen und auch sonst diverse Dinge, die du so findest, in die Mülltonnen, fährst diese herum und leerst sie schließlich aus. Da liegt er dann, der riesige Haufen Kram, total durcheinander und das Chaos ist perfekt. Täglich. Hach ja. Aber so können wir wenigstens zusammen aufräumen üben, denn das gehört für dich zumindest dann genauso dazu.
Du weißt auch ganz genau, welche Tonnen als nächstes abgeholt werden. Klar, die Reihenfolge ist auch immer gleich, aber ich kann mir das trotzdem nicht merken. Du weißt das immer genau und fängst ja auch schon Dienstags nachdem die Müllabfuhr da war an zu erzählen, was als nächstes dran ist. Seit einiger Zeit bleibst du auch zusätzlich noch Dienstags zu Hause und bist damit nur noch drei Tage bei der Tagesmutter. Wir haben nämlich tatsächlich an einigen Tagen die Müllabfuhr verpasst und du warst sooo traurig, dass ich beschlossen haben, dass das nicht wieder passieren darf. Außerdem ist es gerade so schön und meistens ja auch harmonisch mit euch beiden, dass ich es einfach nur genieße euch um mich zu haben.
Der erste und bisher einzige Schnee dieses Jahres ist gefallen und hat dich unmittelbar in seinen Bann gezogen. Passenderweise war das am Wochenende und so konnten wir das Schneevergnügen ungetrübt genießen. Wir waren unheimlich lange draußen, haben Schnee geschippt, Schneemänner gebaut und sind Schlitten gefahren. Du hast es geliebt, auch wenn die weiße Pracht nach zwei Tagen schon wieder vergangen war.
Seit neuestem stellst du ununterbrochen Fragen: "Was machst du denn da?" "Was machst du, Mama?", "Was war dass denn?", "Was macht denn der Papa?" und so weiter. Man muss dir absolut alles erklären, was man gerade tut und warum man das tut und du fragst auch gerne während der selben Tätigkeiten dreimal nach. Ich versuche immer zu antworten, aber manchmal stelle ich auch einfach Gegenfragen weil du oft sehr genau weißt, was man gerade macht und auch warum. Aber es ist total schön zu sehen, wie du immer neugieriger wirst und versuchst die Welt um dich herum genau zu verstehen.
Motorisch hast du auch einen Schritt nach vorne gemacht, denn du kannst seit diesem Monat ganz alleine Springen. So richtig, mit beiden Beinen vom Boden ab oder beim Kinderturnen vom Trampolin auf die Matte. Das ging bis vor kurzem gar nicht, man musste dich immer an den Händen halten oder mit dir zusammen (auf dem Arm) springen. Seitdem du nun Hüpfen kannst ist irgendwie ein Knoten geplatzt, denn du hast plötzlich eine ganz neue Freude an Bewegung entdeckt. Wir machen nun regelmäßig "Zirkeltraining" vor dem Schlafen gehen, laufen von der Matratze im Wickelzimmer, aufs Bett im Schlafzimmer, auf die Matratze in deinem Zimmer. Außerdem habe ich dir gezeigt wie ein Purzelbaum geht (hui, danach war mir vielleicht schwindelig!) und auch das versuchst du (äußerst drollig mit zur Seite kippen :D) nachzumachen. Du drehst dich im Kreis, du rennst herum, du hüpfst und springst - so kenne ich dich kaum und ich versuche das so viel wie möglich zu fördern, indem ich mit dir um die Wette Laufe oder herum tolle.
Außerdem singst du mittlerweile auch manchmal beziehungsweise so was ähnliches. Ich würde es mal dezent als "rappen" bezeichnen, denn melodisch ist das nicht wirklich. Meistens sagst du nur einen Teil des Textes auf, wobei der ewige Dauerbrenner immernoch "In der Weihnachtsbäckarai!" ist oder auch "Alle Leut, alle Leut, dehn detzt nach Haus. droße Leute, kleine Leute, dicke Leute.". Außerdem liebst du das Elefanten-Lied ("Was müssen das für Bäume sein....") und das Karussell, zudem wir immer im Kreis tanzen. Auch das hat dich bis vor kurzem alles eher weniger interessiert und ich bin gespannt, ob du vielleicht doch noch richtig anfängst zu singen, also so mit Melodie und so. :D
Die Puzzleleidenschaft ist bei dir ausgebrochen und du machst das auch echt gut. Man muss dir natürlich noch ein bisschen helfen, aber nach etwas Übung klappen die Puzzle auch alleine. Dafür liest du gerade nicht mehr so gerne, aber man kann ja auch nicht alles machen.
Ach mein Schatzi, du bist einfach ein toller kleiner Junge und ich genieße es total, dass ich gerade wieder einen höheren Stellenwert bei dir genieße. Ich darf dich wieder ins Bett bringen und wenn wir Abends aneinander gekuschelt da liegen und du selig einschläfst, ist die Welt für mich in Ordnung. Meistens bekomme ich dann noch eine feste Umarmung oder du streichelst mich und ich könnte weinen vor Glück, weil ich so bezaubernde und wundervolle Kinder habe. Ihr beide seid mein Ein und Alles und ich bin unendlich glücklich und dankbar, dass ihr da seid und mein Leben so sehr bereichert.
Der Gedanke, dass du eines Tages nicht mehr so sehr Teil meines Leben sein wirst, bringt mich manchmal fast um den Verstand, aber ich hoffe ich werde mit der Zeit lernen, mich daran zu gewöhnen. Ich weiß jetzt schon, dass unsere Zeit zu kurz ist und zu schnell vorüber sein wird. Für dich ist es selbstverständlich, dass du eines Tages auf eigenen Beinen stehen und deinen Weg im Leben gehen wirst und ich werde daneben stehen, dir nachsehen und mich fragen wo all die guten Jahre geblieben sind. Bis dahin kann ich dich nur weiterhin von ganzem Herzen lieben und dir versprechen, für dich da zu sein, wann immer du mich brauchst. Für immer.
22 Ocak 2016 Cuma
10 Monate Äffchen

Mein Bebie (noch darf ich dich so nennen), heute bist du zehn Monate alt. Die Tage bis hierher sind verflogen, dahin gerast, in Schallgeschwindigkeit verronnen. Es ist als wäre es erst gestern gewesen, dass ich dich zum ersten Mal in meinen Armen hielt und heute fegst du wie ein kleiner Wirbelwind durch unser Leben.
Du schaffst es unheimlich lange, dich selbst zu beschäftigen. Man darf dich nicht ganz alleine lassen, denn dann kommst du nach kurzer Zeit und suchst einen, aber wenn man im selben Raum mit dir ist genügt es, in der Nähe zu sitzen. Du kannst ungelogen eine Stunde im Wohnzimmer spielen, flitzt von hier nach da, räumst hier eine Kiste aus, machst hier eine Türe auf und kaust ausgiebig auf allem herum. Ab und an kommst du mal angekrabbelt um eine Umarmung oder ein Küsschen zu bekommen und schon gehts wieder weiter. Das ist für mich eine völlig neue und faszinierende Erfahrung, denn bei deinem Bruder hatte ich noch das Gefühl, man müsse ein Baby/Kind permanent bespaßen. Bei dir ging das aber von Beginn an ja nicht, weil dein Bruder auch noch da war, also hast du scheinbar mühelos gelernt, deine eigenen Wege zu gehen.
Nach wie vor bist du motorisch sehr aktiv und du liebst es, dich zu bewegen. Zu Weihnachten gab es für dich das perfekte Geschenk - einen Wheely Bug. Nach zwei, drei Tagen Übung hattest du den Bogen raus und seither flitzt du in einem Affenzahn durchs ganze Haus. Wenn du irgendwo hin willst, schnappst du dir deinen Käfer und läufst los. Wenn dein Bruder mit dem Laufrad durchs Haus fährt, fährst du mit dem Wheely Bug hinterher und bist dabei mindestens genauso schnell. Wenn wir raus gehen, geht die Biene mit und du kannst dich damit auch Draußen relativ frei bewegen und kommst hinter uns her. Dieses kleine Gerät bietet dir so viel Bewegungsfreiheit und vor allem die Möglichkeit dorthin, wo du hin möchtest, hin zu laufen und das macht dich unheimlich glücklich.
Seit dem 31.12.2013 stehst du frei. Zuerst waren es nur Sekundenbruchteile, mittlerweile kannst du schon wirklich gut das Gleichgewicht halten und stehst eine gefühlte Ewigkeit "rum". Der größte Vorteil daran ist, dass du nun wirklich nicht mehr einfach so um fällst, wenn zum Beispiel dein Bruder den Stuhl oder das Spielzeug weg zieht, an dem du gerade stehst. Du bleibst einfach stehen und gehst - auch ohne Festhalten - langsam auf die Knie herunter. An den Händen läufst du übrigens auch schon sehr gut und hältst dich auch nur noch federleicht fest. Bis du deinen ersten, freien Schritt wagst wird es sicher nicht mehr allzu lange dauern. Der Papa hatte ja gewettet, dass du bis Weihnachten läufst, aber ich glaube da ist dann doch der väterliche Stolz mit ihm durchgegangen.

Weihnachten mit dir und deinem Bruder war eine wahre Herzensfreude. Man hat dir deutlich angemerkt, dass du das ganze Tamtam nicht so recht verstanden hast, aber das Geschenkpapier, die Bändchen und Schleifchen und das fröhliche Treiben waren genau dein Ding. Heilig Abend bist du tatsächlich auch erst gegen 22 Uhr eingeschlafen, nachdem du dir noch deine Portion Mousse au Chocolat gesichert hattest.
Die Woche allein mit mir und deinem Bruder bei Oma hat dir glaube ich nicht so gut gefallen. Du fandest es teilweise ganz schön bescheiden, dass du mich so häufig teilen musstest und ich dir vor allem nicht so viel körperliche Nähe geben konnte. Das hast du dir dann alles Nachts wiedergeholt und bist teilweise alle ein, zwei Stunden aufgewacht und wolltest an die Brust. Auch Abends bist du ständig wach geworden und warst nur mit Stillen zu beruhigen. Erst seit vergangener Woche ist das wieder etwas besser geworden und wir hatten nun sogar schon ein paar Nächte, wo du nur einmal aufgewacht bist. Was für eine Wohltat!
Ich hoffe ja noch inständig darauf, dass du irgendwann trotz dem Stillen lernst durchzuschlafen, denn unsere Stillbeziehung möchte ich noch gar nicht so bald beenden und acht Stunden am Stück schlafen wäre trotzdem mal wieder nett. Aber wir werden sehen, ich lasse das alles auf uns zukommen, wir finden da schon unseren Weg. Zur Zeit stillen wir hauptsächlich zum Schlafen und Nachts, tagsüber isst du fast ausschließlich dass, was wir auch essen und ich lege dich dann höchstens mal zur Beruhigung an oder wenn du es mir sonst irgendwie anzeigst.
Nach wie vor bist du motorisch sehr aktiv und du liebst es, dich zu bewegen. Zu Weihnachten gab es für dich das perfekte Geschenk - einen Wheely Bug. Nach zwei, drei Tagen Übung hattest du den Bogen raus und seither flitzt du in einem Affenzahn durchs ganze Haus. Wenn du irgendwo hin willst, schnappst du dir deinen Käfer und läufst los. Wenn dein Bruder mit dem Laufrad durchs Haus fährt, fährst du mit dem Wheely Bug hinterher und bist dabei mindestens genauso schnell. Wenn wir raus gehen, geht die Biene mit und du kannst dich damit auch Draußen relativ frei bewegen und kommst hinter uns her. Dieses kleine Gerät bietet dir so viel Bewegungsfreiheit und vor allem die Möglichkeit dorthin, wo du hin möchtest, hin zu laufen und das macht dich unheimlich glücklich.
Seit dem 31.12.2013 stehst du frei. Zuerst waren es nur Sekundenbruchteile, mittlerweile kannst du schon wirklich gut das Gleichgewicht halten und stehst eine gefühlte Ewigkeit "rum". Der größte Vorteil daran ist, dass du nun wirklich nicht mehr einfach so um fällst, wenn zum Beispiel dein Bruder den Stuhl oder das Spielzeug weg zieht, an dem du gerade stehst. Du bleibst einfach stehen und gehst - auch ohne Festhalten - langsam auf die Knie herunter. An den Händen läufst du übrigens auch schon sehr gut und hältst dich auch nur noch federleicht fest. Bis du deinen ersten, freien Schritt wagst wird es sicher nicht mehr allzu lange dauern. Der Papa hatte ja gewettet, dass du bis Weihnachten läufst, aber ich glaube da ist dann doch der väterliche Stolz mit ihm durchgegangen.

Weihnachten mit dir und deinem Bruder war eine wahre Herzensfreude. Man hat dir deutlich angemerkt, dass du das ganze Tamtam nicht so recht verstanden hast, aber das Geschenkpapier, die Bändchen und Schleifchen und das fröhliche Treiben waren genau dein Ding. Heilig Abend bist du tatsächlich auch erst gegen 22 Uhr eingeschlafen, nachdem du dir noch deine Portion Mousse au Chocolat gesichert hattest.
Die Woche allein mit mir und deinem Bruder bei Oma hat dir glaube ich nicht so gut gefallen. Du fandest es teilweise ganz schön bescheiden, dass du mich so häufig teilen musstest und ich dir vor allem nicht so viel körperliche Nähe geben konnte. Das hast du dir dann alles Nachts wiedergeholt und bist teilweise alle ein, zwei Stunden aufgewacht und wolltest an die Brust. Auch Abends bist du ständig wach geworden und warst nur mit Stillen zu beruhigen. Erst seit vergangener Woche ist das wieder etwas besser geworden und wir hatten nun sogar schon ein paar Nächte, wo du nur einmal aufgewacht bist. Was für eine Wohltat!
Ich hoffe ja noch inständig darauf, dass du irgendwann trotz dem Stillen lernst durchzuschlafen, denn unsere Stillbeziehung möchte ich noch gar nicht so bald beenden und acht Stunden am Stück schlafen wäre trotzdem mal wieder nett. Aber wir werden sehen, ich lasse das alles auf uns zukommen, wir finden da schon unseren Weg. Zur Zeit stillen wir hauptsächlich zum Schlafen und Nachts, tagsüber isst du fast ausschließlich dass, was wir auch essen und ich lege dich dann höchstens mal zur Beruhigung an oder wenn du es mir sonst irgendwie anzeigst.
Habe ich eigentlich schonmal erwähnt, dass du schon seit langem nur noch einmal am Tag schläfst? Meistens dann so zwei Stunden, dennoch ist das eigentlich zu wenig für dich. Du bist aber einfach nicht klein zu kriegen und mit nichts zu einem weiteren Tag-Schläfchen zu bewegen. Nunja, so schläfst du wenigstens Abends immer innerhalb von wenigen Minuten ein.

Du schüttelst mit dem Kopf und hast damit sowohl bei mir als auch deinem Brüderchen für Erheiterung gesorgt. Neulich warst du wie immer blitzschnell beim Katzenfutternapf und ich hab mich vor dich gesetzt und gesagt "Nein Schatz, da darfst du nicht ran, dass ist nur für die Katzen!" und du hast mich angeschaut und immer wieder mit dem Kopf geschüttelt. In dem Moment kam das Igelchen und fragte, was du denn da machen würdest. Ich hab ihm gesagt, dass du ans Katzenfutter wolltest und das Mama Nein gesagt hat. Daraufhin hat auch das Igelchen zu dir gesagt "Nein Äffchen, das darfst du gar nicht!" und du hast wieder ein paar mal mit dem Kopf geschüttelt. Dein Bruder hat sich kaputt gelacht und immer wieder gefragt "Was macht das Äffchen?", ich habe gesagt "Er geht ans Katzenfutter und darf das gar nicht" und du hast wieder mit dem Kopf geschüttelt. So ging das die ganze Zeit und wir haben alle drei haben uns kaputt gelacht. Es war einfach zu schön zu sehen, wie du immer wieder mit dem Kopf geschüttelt hast, weil du merktest, dass wir darüber gelacht haben.
Du ahmst das Lachen deines Bruders nach. Ich weiß nicht wieso, aber dein großer Bruder lacht wie ein Bösewicht aus einem Cartoon. Oder auch so ein bisschen wie Dr. Evil aus Austin Powers (ob du den Film wohl jemals kennen wirst?!). So ne ganz dreckige Bösewicht-Lache und du ahmst das nach. Also haben wir nun, insbesondere Abends, zwei sich mit "HAR HAR HAR HAR!"-Duellierende Winzlinge am Tisch sitzen - es ist einfach zu gut. :D

Du schüttelst mit dem Kopf und hast damit sowohl bei mir als auch deinem Brüderchen für Erheiterung gesorgt. Neulich warst du wie immer blitzschnell beim Katzenfutternapf und ich hab mich vor dich gesetzt und gesagt "Nein Schatz, da darfst du nicht ran, dass ist nur für die Katzen!" und du hast mich angeschaut und immer wieder mit dem Kopf geschüttelt. In dem Moment kam das Igelchen und fragte, was du denn da machen würdest. Ich hab ihm gesagt, dass du ans Katzenfutter wolltest und das Mama Nein gesagt hat. Daraufhin hat auch das Igelchen zu dir gesagt "Nein Äffchen, das darfst du gar nicht!" und du hast wieder ein paar mal mit dem Kopf geschüttelt. Dein Bruder hat sich kaputt gelacht und immer wieder gefragt "Was macht das Äffchen?", ich habe gesagt "Er geht ans Katzenfutter und darf das gar nicht" und du hast wieder mit dem Kopf geschüttelt. So ging das die ganze Zeit und wir haben alle drei haben uns kaputt gelacht. Es war einfach zu schön zu sehen, wie du immer wieder mit dem Kopf geschüttelt hast, weil du merktest, dass wir darüber gelacht haben.
Du ahmst das Lachen deines Bruders nach. Ich weiß nicht wieso, aber dein großer Bruder lacht wie ein Bösewicht aus einem Cartoon. Oder auch so ein bisschen wie Dr. Evil aus Austin Powers (ob du den Film wohl jemals kennen wirst?!). So ne ganz dreckige Bösewicht-Lache und du ahmst das nach. Also haben wir nun, insbesondere Abends, zwei sich mit "HAR HAR HAR HAR!"-Duellierende Winzlinge am Tisch sitzen - es ist einfach zu gut. :D
Noch immer hast du nur zwei Zähne.
Engelchen, ich genieße jeden Tag mit dir. Ich bin so glücklich, dass ich mich dazu entschieden habe, dich auch über deinen ersten Geburtstag hinweg Zuhause zu betreuen, denn ich wäre am Boden zerstört, wenn ich dich schon in zwei Monaten der Fürsorge von anderen überlassen müsste. Das Leben mit dir ist so wunderbar und erfüllt von Freude, dass ich mir kaum vorstellen kann, dich mal nicht mehr permanent um mich herum zu haben.
Mein kleiner Spatz, die tiefe Zuneigung zu dir und dieses Gefühl, das in mir aufsteigt, wenn ich dich anschaue, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Ich bin gesegnet mit deinem Dasein, denn du bist das wunderschönste, süßeste und tollste Kind der Welt und ich darf deine Mama sein und dir dabei zusehen, wie du die Welt Stück für Stück eroberst. Dafür bin ich unendlich dankbar. Ich liebe dich. Unendlich.
29 Monate Igelchen
Schon wieder ist ein Jahr vorbei und das Jahr 2014 ist angebrochen. Es ist nicht zu fassen, wie schnell die Zeit bis hierher vergangen ist. Für mich fühlt es sich an, als wäre deine Geburt erst ein paar Monate her, so klar habe ich die Erinnerung an die Anfangszeit mit dir noch vor Augen. Unser kleines Wunder, dass uns zu einer richtigen Familie gemacht hat.
Heute bist du ein großes Wunder und ich staune jeden Tag über etwas das du sagst oder tust. Vor allem macht deine geistige Entwicklung gerade wieder Sprünge, was man täglich an vielen kleinen Dingen merkt. Man kann dir alles erklären und wenn du etwas nicht verstehst, vertraust du meist darauf, dass ich weiß was richtig ist.
Bis heute hattest du auch keinen dieser gefürchteten Trotzanfälle, zumindest nicht so, wie ich mir das immer vorgestellt hatte. Du brichst natürlich auch manchmal völlig unvermittelt in Tränen aus und machst, wie man so schön sagt, aus einer Mücke einen Elefanten, aber das hat immer einen Grund, auch wenn dieser für uns vielleicht nicht so ganz ersichtlich ist. Wenn man dann mit dir spricht und heraus findet, warum du so weinst, beruhigst du dich auch schnell wieder oder lässt dir erklären, warum dieses oder jenes nun so und so sein muss. Und dann ist es meist auch ok. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das ja auch noch.
Lego Duplo ist immernoch total angesagt. Jeden Morgen müssen wir "Was bauen!" und jeden Abend vorm Schlafen gehen müssen deine Duplo-Fahrzeuge auf ihrem Platz im Regal geparkt werden. Vorher kannst du auf keinen Fall ins Bett gehen.
Heute bist du ein großes Wunder und ich staune jeden Tag über etwas das du sagst oder tust. Vor allem macht deine geistige Entwicklung gerade wieder Sprünge, was man täglich an vielen kleinen Dingen merkt. Man kann dir alles erklären und wenn du etwas nicht verstehst, vertraust du meist darauf, dass ich weiß was richtig ist.
Bis heute hattest du auch keinen dieser gefürchteten Trotzanfälle, zumindest nicht so, wie ich mir das immer vorgestellt hatte. Du brichst natürlich auch manchmal völlig unvermittelt in Tränen aus und machst, wie man so schön sagt, aus einer Mücke einen Elefanten, aber das hat immer einen Grund, auch wenn dieser für uns vielleicht nicht so ganz ersichtlich ist. Wenn man dann mit dir spricht und heraus findet, warum du so weinst, beruhigst du dich auch schnell wieder oder lässt dir erklären, warum dieses oder jenes nun so und so sein muss. Und dann ist es meist auch ok. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das ja auch noch.
Lego Duplo ist immernoch total angesagt. Jeden Morgen müssen wir "Was bauen!" und jeden Abend vorm Schlafen gehen müssen deine Duplo-Fahrzeuge auf ihrem Platz im Regal geparkt werden. Vorher kannst du auf keinen Fall ins Bett gehen.
Schlafen klappt gerade ganz gut, wobei du den Mittagsschlaf hier Zuhause komplett abgeschafft hast. Bei der Tagesmutter schläfst du aber jeden Tag völlig problemlos und man merkt auch, dass du den Mittagsschlaf eigentlich noch sehr gut gebrauchen kannst. Verstehen muss ich das nicht, aber ich kann dich ja nicht zwingen. Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat ist es eigentlich sogar ganz praktisch, diese Pause mittendrin nicht mehr zu haben und einfach einen ganzen Tag verplanen zu können. Ins Bett bringt dich nach wie vor fast immer der Papa, aber ich hoffe, dass ich das bald auch wieder tun darf, wenn dein kleiner Bruder irgendwann gelernt hat ohne das Stillen in den Schlaf zu finden. Wir werden sehen, ich freue mich jedenfalls darauf, dich bald auch mal wieder in den Schlaf kuscheln zu dürfen.
Du schläft mittlerweile übrigens in einem offenen Babybett, denn das komplette Seitenteil ist leider kaputt gegangen, sodass ich es abschrauben musste. Seither schläfst du häufig auch auf der großen Matratze, die wie in deinem Zimmer liegen haben.
Endlich hast du das Laufradfahren für dich entdeckt! Dein Laufrad hast du ja schon zum Geburtstag im August bekommen, aber damals hast du dich noch nicht wirklich dafür interessiert. Nach ein paar Versuchen stand das Teil in der Ecke und wurde nicht weiter beachtet. Zu Weihnachten hast du dann ein Buch übers Laufradfahren bekommen und als wir wieder Zuhause waren, wolltest du es sofort ausprobieren. Was soll ich sagen, seit dem Tag fährst du jeden Tag und bist schon sehr viel sicherer und schneller geworden. Es macht dir riesigen Spaß und ich finde es toll, dass wir jetzt eine richtige Runde Spazieren gehen können. Wenn du hin fällst stehst du auf und machst einfach weiter - sogar die ersten blutigen Schrammen konnten dich nicht schrecken.
Über Weihnachten waren wir alle bei Oma. Wir drei - du, dein Bruder und ich - sind schon eine Woche vor Papa alleine hin gefahren und haben damit das erste Mal (freiwillig) eine so lange Zeit ohne Papa verbracht. Du fandest es bei Oma ganz toll wobei das Highlight für dich der Tag war, an dem wir Struppi - Omas neuen Hund - abgeholt haben.
Für mich war es teilweise eine ganz schöne Herausforderung, denn natürlich wart ihr auch mal Nachts gleichzeitig wach und habt herzzerreißend geweint. Du wolltest unbedingt mit mir ins Badezimmer um neues Wasser für deine Flasche zu machen und dein Bruder wollte unbedingt an die Brust. Beides lies sich nicht miteinander vereinbaren und so habe ich euch beide lange in den Armen gehalten, gewiegt und getröstet. Ich wusste mir auch keinen Rat und habe dir, leicht verzweifelt, gesagt, dass ich auch nicht wüsste, was ich nun machen sollte. Daraufhin hast du dich beruhigt und gesagt das Äffchen soll mit gehen ins Bad. Du hast deinen Bruder fest gehalten und als ich ihn im Badezimmer auf deinen Schoß gesetzt habe, hast du ihn umarmt und gesagt "Alles gut! Mama macht Wasser, Äffchen*, alles gut, Äffchen*!". Das fand ich so unglaublich süß.
Überhaupt hat uns diese Woche ganz schön zusammen geschweißt. Seit dem schubst und haust du deinen kleinen Bruder kaum noch und sagst auch immer wieder "Äffchen* soll mit bielen!" oder "Igelchen* will mit Äffchen* was bauen!". Außerdem hast du in dieser Woche zum ersten Mal "Ich hat dich au liep!" gesagt und ich bin dahin geschmolzen.
Mein Schatz, ich liebe dich so sehr! Zur Zeit sage ich dir auch jeden Tag bestimmt fünfmal wie lieb ich dich habe und wie toll du bist, sodass du wahrscheinlich schon etwas genervt von deiner rührseligen Mutter bist. Aber was soll ich machen? Du bist einfach so ein toller kleiner Mann und machst mich so unsagbar stolz. Ich kann so viel von dir lernen und versuche Herz und Verstand offen zu halten, für dich und deine kleinen Verrücktheiten. Du zeigst mir, wie das Leben Spaß macht, wie man das Hier und Jetzt genießt und ich möchte so lange es geht daran Teil haben.
Bleib wie du bist, mein großer Junge, denn du bist perfekt. Für mich wirst du immer perfekt sein und du hältst mein Herz auf Ewig in deinen Händen. Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt und daran wird sich auch niemals etwas ändern.
20 Ocak 2016 Çarşamba
9 Monate Äffchen
Neun Monate bist du nun alt - damit bist du ungefähr genauso lange hier mitten unter uns, wie du in meinem Bauch warst. Seltsam. Es kommt mir vor als wäre ich vor einer Ewigkeit schwanger gewesen und es ist nicht mehr vorstellbar, dass du irgendwann einmal nicht hier bei uns warst. Du gehörst dazu und hast ganz selbstverständlich deinen Platz eingenommen, mitten in unseren Herzen.
Mein kleiner Wirbelwind, deine rasante motorische Entwicklung scheint nicht zu stoppen. In den letzten vier Wochen hast du gelernt dich unfallfrei vom Stehen wieder auf die Knie herab zu lassen und dich selbst stabil hin zu setzen, wobei du es bevorzugst auf deinen Beinen zu sitzen anstatt platt auf den Po mit ausgestreckten Beinen.
Als wäre das nicht genug hast du mit gerade mal 8,5 Monaten begonnen mit allem erdenklichen durch die Gegend zu laufen. Die ersten Laufversuche hast du gemacht indem du die Kinderstühle vor dir her geschoben hast, aber kurz darauf hast du den Lauflernwagen deines Bruders erobert und bist einfach damit losgerannt. Wobei "gerannt" hier keine Übertreibung ist. Ich dachte ich traue meinen Augen nicht. Du hast unglaublich viel Spaß dabei und keckerst und kicherst wie verrückt, während du rennst. Wir mussten dich das ein oder andere mal tatsächlich schon ausbremsen, denn du kennst kein Ende und läufst und läufst bis zur total Erschöpfung. Du genießt deine Fähigkeiten und gehst darin voll auf.
Da du nun alleine auch Sitzen kannst, nimmst du an den Familienmahlzeiten nun in deinem Hochstuhl teil und wir LIEBEN es, jetzt alle zusammen am Tisch zu sitzen. Darauf habe ich mich damals bei deinem großen Bruder schon gefreut und auch jetzt bei dir wieder. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn wir beim Essen so richtig zusammen sitzen. Als Familie. Das ist eines der kleinen Dinge, an denen ich mich immer wieder erfreuen kann.
Einhergehend mit deinen neuen Fähigkeiten hast du intensiv begonnen zu fremdeln und die Nächte bzw. Abende sind leider etwas schwieriger geworden. Eigentlich hast du nach dem abendlichen Hinlegen immer problemlos drei, vier Stunden geschlafen, aber jetzt wirst du häufig schon nach 45 Minuten wach und verlangst nach der Brust. Du müsstest mal hören was passiert, wenn ich dir dann mit dem Schnuller ankomme... seufz. Richtig gut und fest schläfst du erst dann, wenn ich neben dir liege und du dich an mich kuscheln kannst. Aber auch Nachts wirst du noch wach und willst am liebsten an der Brust nuckelnd weiter schlafen. Noch gebe ich dir was du möchtest, denn ich empfinde es nicht als belastend. Gut, ich würde mir schon wünschen, dass du mir Abends auch mal so zwei Stündchen Pause gönnst, ohne dass ich ständig wieder zu dir hoch laufen muss, aber ich weiß, dass das irgendwann kommen wird. Es hat denke ich einfach einen Grund, dass du plötzlich so viel Nähe einforderst, schließlich kann die Erkenntnis, dass du dich so schnell von Mama weg bewegen kannst, auch ziemlich erschreckend sein. Also versuche ich weiterhin dein Hafen zu sein und deine Bedürfnisse zu achten.
Wir Stillen nach wie vor zum Einschlafen und auch am Tag noch ein, zweimal zwischendurch, aber den Großteil deiner Mahlzeiten macht mittlerweile "normales" Essen aus. Zum Frühstück isst du Brot oder Brötchen mit Frischkäse, Leberwurst oder Butter, auch mal etwas Ei, Tomate oder Gurke. Käse und Wurst findest du bisher noch nicht so spannend. Mittags koche ich meistens etwas für uns beide, da du ja noch alles isst (Ich weiß es ist hoffnungslos aber: Bitte lass es so bleiben, bitte lass es so bleiben!), bin ich da völlig flexibel. Am Wochenende, wenn wir Abends kochen, essen wir Mittags meistens Quark, Joghurt, Obst oder Obstmus (da wirst du dann tatsächlich auch mal gefüttert) und Abends gibt es wieder kalte Küche. Es ist so wunderbar, dass du nicht gefüttert werden musst und wir alle zusammen ganz normal essen können. Für uns war es wohl eine der besten Entscheidungen, weitestgehend auf Brei zu verzichten.
Habe ich eigentlich schonmal erwähnt, dass du dich ganz schön anstellst, wenn es ums Waschen geht? Jeden Abend zeterst du wie ein altes Weib, wenn wir dir beim Bettfertig-machen mit dem Waschlappen ankommen. Sowieso kannst du dich ganz herrlich aufregen, wenn dir etwas nicht passt - du meckerst und schreist aus vollem Leibe und wenn du dann hast, was du möchtest, ist sofort alles wieder gut. Kleiner Schauspieler.
Achso und - auch wenn es auf dem ersten Bild nicht so aussieht - du hast eine Staubsauger-Phobie. Wir arbeiten aber daran. Desensibilisierung und so.
Du hast auch begonnen differenzierter mit uns zu interagieren. Wenn wir alle zusammen am Tisch sitzen und dein Bruder die Arme hebt ("So doß wie er kann!"), hebst du auch die Arme. Wenn du die Arme hebst und wir dann alle mitmachen, freust dich wie ein Schneekönig. Vor kurzem haben wir begonnen "Piep Piep Piep" beim Essen zu sagen und auch das findest du total spannend.
Deine Laute werden immer vielfältiger. Ab und an gibst du passende Antworten auf unsere Fragen, was bei uns immer wieder Gelächter auslöst - es ist einfach zu süß, wie du mit uns sprichst. Ja, manchmal glaube ich wirklich, dass du schon sehr viel verstehst, zumindest intuitiv. Auf deinen Namen hörst du mittlerweile auch, dass heißt du drehst dich zu einem um, wenn man dich ruft.
Mein Bebie, so langsam aber sicher verdienst du diesen Namen nicht mehr, denn du bist unaufhaltsam auf dem Weg zum Kleinkind. Bald wirst du Laufen und Sprechen lernen, wirst so richtig deinen eigenen Kopf entwickeln und uns ganz sicher auch mal an den Rand der Verzweiflung führen. Allerdings muss ich schon sagen, dass ich bei dir in vielem wesentlich entspannter bin, als ich es bei deinem großen Bruder damals war. Die Erfahrung macht eben doch gelassen. Trotzdem bist du einfach nicht wie dein Bruder und es wäre falsch, alle bisherigen Erkenntnisse auf dich zu kopieren. Du bist du selbst und sollst dich auch frei entfalten können.
Mein Sonnenschein, ich bin so glücklich dass du bei uns bist. Das Leben mit dir ist einfach wundervoll und ich könnte dir den ganzen Tag beim Spielen, Lachen, Toben, Laufen, Essen, Krabbeln, Brabbeln, Keckern und Träumen zuschauen. Oft genug schlägt mein Herz wilde Purzelbäume, wenn ich euch, meine wundervollen, einzigartigen Kinder, anschaue. Ich bin so unglaublich stolz darauf so tolle Söhne zu haben, die mein Leben mit Liebe, Freude und Lachen erfüllen.
Mein kleiner Mann, du erhellst mein Leben und ich würde einfach alles dafür tun, dass es dir gut geht und du glücklich bist. Bleib wie du bist mein Engel, du bist einfach perfekt. Ich liebe dich. Wie verrückt.
28 Monate Igelchen
Mein Schatz, was bist du nur für ein großer Junge geworden? Vor kurzem habe ich die ganzen Fotos sortiert, dich wir von dir haben und ich kann mich kaum daran erinnern, dass du mal so ein kleines, hilfloses Baby warst. Du bist so schnell groß geworden, bringst uns jeden Tag zum Lachen mit deinem Humor und deiner Sicht der Dinge. Mann kann dir so vieles erklären, du hörst zu und stellst Fragen, wenn du etwas genauer wissen willst.
Du sprichst zwar nach wie vor sehr viel, aber leider nuschelst du manchmal auch sehr stark, sodass auch wir dich nicht immer verstehen. Teilweise liegt das noch immer an den vielen Erkältungen und damit einher gehenden Paukenergüssen. Seit wir aber in Behandlung bei einer Homoöpathin sind, haben deine ständigen Bronchitiden nachgelassen und wir kommen insgesamt ohne die ständige Inhalation mit diversen Mittelchen aus. Ich bin wirklich erstaunt, wie gut diese ganzen Homöopathie-Sachen funktioniert, wo ich da immer etwas skeptisch war, ob das wohl wirklich was bringt.
Was uns derzeit wirklich zu schaffen macht, ist dein Umgang mit deinem Bruder. Im einen Moment plapperst du ihn voll, krabbelst Wettrennen mit ihm, läufst mit ihm zusammen mit Lauflernwagen und Puppenwagen im Kreis, freust dich mit ihm und im nächsten Moment schmeißt du ihn um, haust ihn oder schubst ihn. Problematisch ist vor allem das umwerfen, denn das Äffchen steht eigentlich den ganzen Tag auf seinen zwei Beinen und fällt noch sehr leicht auf den Hinterkopf. Wir haben so vieles versucht - schimpfen, erklären, Konsequenzen, noch mehr schimpfen, noch mehr erklären, aber nichts hilft so richtig. Von vielen anderen Eltern habe ich mittlerweile gehört, dass das in deinem Alter völlig normal ist und man da nicht so recht was machen kann, aber mich belastet das schon etwas. Ich hoffe mit der Zeit wird das besser oder dein kleiner Bruder lernt entweder sich vernünftig abzurollen oder bietet dir irgendwann die Stirn. So oder so wird das sicherlich ein Thema bleiben (wie man hört).
Hab ich erwähnt, dass du immernoch total Müll-Besessen bist? Jeden Dienstag sind wir unterwegs in Sachen Müllabfuhr und du liebst es. Ok ich geb es zu, mir macht das irgendwie auch Spaß, vor allem weil du dich immer so unglaublich freust, wenn das Müllauto um die Ecke biegt.
Lego Duplo ist zur Zeit auch ganz angesagt. Jeden Morgen und jeden Abend heißt es "Will was bauen!" - meistens Garagen für deine Autos. Hallo Klischee!
Mein Süßer, unser drittes gemeinsames Weihnachtsfest steht vor der Tür und ich weiß schon jetzt, dass es großartig werden wird. Wir lesen seit Wochen Bücher mit der Weihnachtsgeschichte, dem Weihnachtsmann, Christkind, Plätzchen backen oder sonstwas und du bist absolut begeistert von dieser ganzen mysteriösen Sache. Ich freue mich soo sehr darauf einen Baum mit dir zu kaufen, ihn aufzustellen, Waffeln auf dem Weihnachtsmarkt zu essen und deine glänzenden Augen zu sehen, wenn auf einmal die Geschenke unterm Baum liegen. Kindheit ist großartig, Danke, dass ich durch dich die Welt wieder mit Kinderaugen sehen darf.
Ich liebe dich, mein Schatz, mehr als ich es jemals in Worte fassen könnte.
18 Ocak 2016 Pazartesi
8 Monate Äffchen
Mein süßer kleiner Mann, jetzt bist du schon acht Monate alt. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Ich dachte schon die Zeit rast dahin, als ich "nur" ein Kind hatte, aber gerade läuft das hier wirklich mit Düsenantrieb an mir vorbei.
Du bist einfach unglaublich. Seit du dich mit ungefähr sieben Monaten das erste Mal hin gestellt hast, tust du nichts anderes mehr. Sobald man dich auf dem Boden absetzt, suchst du nach einer Möglichkeit dich hoch zu ziehen und stehst und stehst und stehst, bis du einfach los lässt und umfällst. Bumm - Rabäääh! Man kann dich also keine zehn Sekunden mehr aus den Augen lassen und muss immer hinter dir stehen, um dich aufzufangen. Puh. Naja gut, seit ungefähr einer Woche versuchst du auch einen sanfteren Weg nach unten zu finden, was mal besser und mal schlechter klappt. Auch hier ist das bei dir wie mit allem: Du übst verbissen, bis es dir gelingt. Jedenfalls hast du einen immensen Fortbewegungsdrang und bist einfach immer in Bewegung!
Das mit dem Sitzen wird so langsam auch... du bist schon des öfteren auf den Po geplumst und versuchst dich so auszubalancieren. Im Hochstuhl hast du seither auch zwei-, dreimal gesessen, aber regelmäßig möchte ich dich da erst rein setzen, wenn du wirklich sicher sitzt. Da wir dich in der Wippe im Laufstall direkt bei uns am Tisch liegen haben, geht das auch so sehr gut.
Apropos am Tisch - du bist eine kleine Fressmaschine. Ich habe keine Ahnung wie du das machst, aber du bekommst fast alles klein. Mittlerweile verputzt du locker Brot und Brötchen, Käse, Wurst, Tomaten, Gurken, Birne, Banane, Apfel und alles Gekochte sowieso. Du liebst Naturjoghurt und Fruchtmus. Deine Hauptnahrungsquelle ist immernoch Muttermilch, aber es wird wirklich immer weniger, weil du bei jeder Mahlzeit von uns etwas ab bekommst. Manchmal gibts auch Brei (Gemüse, Kartoffel, Fisch), aber mehr so wie es gerade passt oder Mutti dran denkt. Von dem was man unter der "normalen" Beikost versteht sind wir ein gutes Stück entfernt, aber ich spüre, dass das für uns der richtige Weg ist. Ich bezweilfe dass du jemals einen Abendbrei bekommen wirst.
Dein erstes Wort ist auch schon raus - es war natürlich Mama. :D Naja, es war natürlich nicht wirklich ein Wort, aber du eiferst deinem großen Bruder gerade nach und bist eine ziemliche Labertasche. In diesem Wortschwall kommt eben auch immer wieder Ma-Ma-Ma vor und ich interpretiere das einfach als "Mama". Es ist jedenfalls zuckersüß, deinem Geplapper zu lauschen.
Mama ist für dich eh die Beste (isse ja auch, hihi). Du hängst sooooo sehr an mir und wenn du dich auf machst zu deinen Erkundungen, schaust du immer wieder wo ich bin und suchst Blickkontakt mit mir. Wenn ich den Raum verlasse, fängst du meistens sofort an zu schimpfen oder krabbelst wild meckernd hinter mir her. Wenn du dann bei mir bist ziehst du dich sofort an meinen Beinen hoch und willst auf den Arm. Du bist einfach ein absoluter Kuschelbär und brauchst körperliche Nähe wie die Luft zum Atmen.
Schlafen klappt daher nach wie vor am besten, wenn du direkt neben mir liegst und am liebsten natürlich an der Brust. Ist natürlich jetzt nicht das bequemste, aber was solls? Du wirst so schnell groß werden und irgendwann in deinem eigenen Bett schlafen, dass ich jeden Moment mit dir an meiner Seite genieße. Es gibt nichts schöneres als von deinem gebrabbel und gekicher geweckt zu werden, die Augen aufzuschlagen und mit einem strahlenden Lächeln begrüßt zu werden.
Hach Mausebär, du bist einfach das zauberhafteste Bebie der Welt! Mein Strahlekönig, Sonnenscheinkind, Lebensgeist. Ich liebe dich so abgöttisch, mit jeder Faser meines Herzens. Dein Lachen versüßt mir jeden Tag und es ist so wunderbar dich den ganzen Tag um mich zu haben und von dir gebraucht und geliebt zu werden. Ich hab es kein bisschen satt, Vollzeitmama zu sein weil ich genau weiß, wie schnell deine totale Abhängigkeit von mir vorbei sein wird.
Manchmal tut es mir leid, dass ich deinen großen Bruder in dieser Zeit nicht so sehr genießen konnte, weil ich mich ständig mit irgendwelchen Fragen gequält habe, die im nachhinein so irrelevant waren. Umso mehr kann ich dich, mein zweites Baby, jetzt ohne Gedankenchaos genießen und das Leben mit dir ganz selbstverständlich leben. Du bist eben einfach dabei, kicherst, keckerst und krabbelst mit. Du Zauberwesen, du. Ich liebe dich. Deine Mama.
Kaydol:
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