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29 Ocak 2016 Cuma

Wehen und Vorfreude - Babybauch 39+0


Schon die ganze Woche über habe ich immer wieder leichte Wehen gespürt. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin oder Anfangs war, ob das wirklich Wehen waren, denn eigentlich fühlte es sich eher an wie schmerzhafte Tritte in den Muttermund. Kann aber ja eigentlich nicht sein, da das Baby mit dem Kopf nach unten liegt. 

Ende der Woche wurden daraus eindeutige Wehen, bei denen ich manchmal auch kurz inne halten und etwas "veratmen" muss. Meine Hebamme kam letzte Woche Donnerstag (da hatte ich zum ersten Mal eine "richtige" Wehe) nochmal vorbei um zu schauen, ob da denn nun etwas passiert und stellte fest, dass der Muttermund bereits um 1-2 cm geöffnet ist und das Köpfchen mittlerweile fest im Becken sitzt. Gut für mich, denn so müsste ich bei einem Blasensprung nicht liegen bleiben und wir könnten uns einfach auf den Weg ins Geburtshaus machen.

Seit zwei Tagen habe ich eigentlich den ganzen Tag über immer wieder Wehen, bei denen der Bauch hart wird, etwas Druck nach unten entsteht, ich inne halten oder mich irgendwo fest halten muss und ein bisschen ins pusten komme. Eine Regelmäßigkeit ist dabei allerdings nicht zu erkennen und sie werden bislang auch nicht stärker. Wobei es, während ich hier am PC sitze und schreibe, zwischendurch tatsächlich etwas mehr zieht, als sonst. 

Irgendwie weiß ich dieses Mal nicht so recht, wo ich dran bin. Beim Kleinen kündigte sich die Geburt auch ähnlich an, aber es fühlt sich jetzt doch wieder anders an, als damals. Ich habe das Gefühl es könnte jederzeit los gehen und genauso gut noch ein, zwei Wochen dauern. Aber so ist das wohl und ich muss einfach abwarten, ab wann es sich ernst anfühlt. Verpassen werde ich die Geburt wohl kaum. 

Ehrlich gesagt kreisen gerade auch nicht wirklich viele Gedanken in meinem Kopf, sodass mir kaum etwas einfällt, das ich hier noch niederschreiben könnte. Der Tag der Geburt rückt näher, das spüre ich ganz deutlich und ich freue mich einfach nur darauf, dieses kleine Menschlein in mir kennen zu lernen und vor allem freue ich mich darauf, das Wunder der Geburt noch einmal erleben zu dürfen. Noch einmal zu spüren, was mein Körper im Stande ist zu leisten, ganz aus sich selbst heraus. Noch einmal dieses Würmchen zum ersten Mal sehen und fühlen zu dürfen und diesen unvergleichlichen Babyduft zu atmen. 

Ganz bald werden wir dich in unsere Arme schließen und es wird der schönste Tag unseres Lebens sein, so wie es auch bei deinen Geschwistern war. Wir freuen uns auf dich.

Nestbautrieb - Babybauch 38+1


Da isser immernoch, der Kugelbauch. Hab ich aber auch nicht anders erwartet. Nur weil man sich bereit für die Geburt fühlt, geht sie ja noch nicht gleich los. Vergangene Woche konnte ich aber kaum die Füße still halten und habe entweder geputzt, gewaschen oder eben umgeräumt. 

Wir haben das Babybett vom Dachboden geholt und es in unserem Schlafzimmer, also dem der Jungs und mir, aufgebaut. Dazu hab ich mit den Kindern das ganze Zimmer auf den Kopf gestellt und wir haben überlegt, wo wer am besten schläft, wie alle möglichst nah bei Mama liegen können und trotzdem genug Platz für jeden ist. Ich denke wir haben eine gute Lösung gefunden, auch wenn der Große jetzt in seinem Bett am Fußende der großen Matratze schlafen "muss". Er kann ja trotzdem jederzeit zu uns unter die Decke krabbeln (hat er auch bisher fast jede Nacht getan) oder eben spätestens am Morgen, wenn er wach wird. Es war ihm auch ganz wichtig, dass er dann morgens gleich mit dem Baby kuscheln kann. 

Ein Regal mit Kisten ist nach unten ins Wohnzimmer gewandert, wodurch eine neue Spielecke entstanden ist, die nun auch das Lego Duplo und Playmobil beherbergt. Damit ist so ziemlich alles an Spielzeug, bis auf einige Fahrzeuge und Bauklötze, auf der unteren Etage gelandet. Mir kann das nur recht sein, denn wir verbringen ohnehin eigentlich den ganzen Tag unten (sofern wir nicht draußen sind) und die Jungs können nun auf sämtliches Spielzeug zugreifen, ohne erst die Treppe rauf zu müssen. Das war auch Morgens schon sehr praktisch, denn so hat der Große unten noch eine ganze Weile alleine gespielt, nachdem der Papa sich zur Arbeit verabschiedet hatte und mich und den Kleinen noch schlafen lassen. 

Die Tasche ist nun endgültig fertig gepackt und das erste Outfit fürs Baby komplett. Winzig. Das ist wohl der Gedanke, wenn man das erste Mal im Leben, oder das erste Mal nach langer Zeit, Kleidung für Neugeborene in der Hand hält. Trotzdem das nun schon mein drittes Baby sein wird, haut mich die Winzigkeit dieser Klamöttchen jedes Mal wieder um. Da passt doch NIEMALS ein Baby rein! So klein waren meine Kinder nicht bei der Geburt... Aber man weiß ja - zumindest ab dem zweiten Kind - welche Kleidung die Babys mal getragen haben und was ungefähr wann gepasst hat. Trotzdem, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass unser Baby in diesen mini kleinen Newborn-Overall rein passen soll, auch wenn ich ihn zuckersüß finde. 

Der ist übrigens grau-blau gestreift mit roten Nähten und damit - tadaaa - Unisex. Hab ich erwähnt, dass ich dieser Geschlechter-Sache immernoch nicht so richtig trauen kann? Nach diesem Hin und Her bin ich einfach nach wie vor skeptisch, zumal man ja beim letzten großen Ultraschall im April vom Geschlecht so gar nichts mehr erkennen konnte. Ich glaube erst, dass wir eine Tochter haben, wenn ich sie live im Arm halte. 

Söhnchen Nummer Zwei kam übrigens "nächste Woche" bei 39+2 zur Welt, Söhnchen Nummer Eins bei 39+3. Wenn unser kleiner Bauchbewohner es seinen Geschwistern also gleich tun will, ist diese Schwangerschaft ungefähr in einer Woche zu Ende. Was ich davon halten soll weiß ich momentan noch nicht so recht. 

Vor allem freue ich mich auf die Geburt und bin total gespannt, wann und wie es dieses mal los geht und überhaupt wie die Geburt wird. Ich hoffe ich kann wieder im Wasser entbinden und überhaupt bin ich einfach nur neugierig auf dieses Wesen in meinem Bauch - wie wird es sich anfühlen, riechen, aussehen, klingen? Das ist alles so unglaublich und abstrakt und gleichzeitig macht jeder Tritt es so greifbar. Eben einfach eines der letzten großen Wunder unserer Zeit, für das man auch einfach keine Worte findet und auch gar nicht finden muss. Hach Baby-Maus, wir freuen uns auf dich! 

Bereit - Babybauch 37+2


Hab ich nicht letzte Woche noch irgendwas davon gefaselt, dass ich mir das alles noch nicht vorstellen kann und noch nicht auf die Geburt eingestellt bin? Tja, irgendwie hat sich seitdem innerlich bei mir was getan, denn mittlerweile hab ich das Gefühl bewusst zu warten. Ich warte auf das erste richtige Ziehen im Bauch, auf regelmäßige Wehen. Ich warte darauf, dass sich das Köpfchen im Becken fest setzt und der Bauch sich so richtig senkt. Ich gehe immer wieder durch, wen ich in welcher Situation anrufen muss, falls sich tatsächlich richtige Wehen ankündigen. Ich überlege ständig wie die Jungs das wohl mitmachen werden - beim Großen mache ich mir gar keine Sorgen, der würde wenn es darauf ankommt überall bleiben und verstehen, was da gerade passiert. Beim Kleinen ist das schon etwas anderes, denn so wirklich erklären kann man ihm das im Vorfeld nicht. Aber ich hoffe, dass die Anwesenheit seines Bruders ihm genug Halt geben wird.

Vielleicht liegt die Veränderung meiner innerlichen Einstellung auch daran, dass ich gestern beim (besten) Friseur (der Welt) war und er mich wieder mit meinen Kurzhaarschnitt beglückt hat, mit dem ich mich jetzt so richtig bereit für die Geburt und das Wochenbett fühle, denn so werde ich mit jedem Post-Geburts-Foto glücklich sein, da bin ich ziemlich sicher. 

Es ist schon verrückt, was ein paar Haare mehr oder weniger ausmachen... seit Monaten ließ ich wachsen, weil ich dachte, dass es mal was anderes sein müsste und ich finde lange Haare bei anderen immer soooo schön. Seit Monaten schaute ich morgens in den Spiegel, fühlte mich unwohl und wusste nicht, was ich mit dem Zottelhaufen anfangen sollte. Vor ein paar Wochen hab ich beschlossen dem Elend ein Ende zu machen und mir die Haare wieder abschneiden zu lassen. Seit gestern muss ich grinsen, wenn ich in den Spiegel schaue. Ich bin endlich wieder ich.

Mittlerweile habe ich sogar die ganzen winzig kleinen Klamöttchen eingeräumt bzw. nach Größen sortiert. Die Tasche fürs Geburtshaus steht bereit und auch das erste Outfit inkl. Mini-Mützchen und Strümpfchen wartet in der Babyschale auf ihren Einsatz. Geputzt hab ich diese Woche ebenfalls (obwohl man schon nichts mehr davon sieht...) und eine Tonne Wäsche gewaschen - ach ne halt, das mach ich ja eh jede Woche, mööp. So oder so scheine ich mich wohl doch langsam auf Betriebstemperatur zu bringen und bin sehr gespannt, wann sich denn tatsächlich mal irgendwelche Anzeichen zeigen. 

Wenn dieses Baby es seinen Brüdern gleich tun will, wird es sich irgendwann übernächste Woche auf den Weg zu uns machen. Meine Jungs kamen beide vor Termin, der Große vier und der Kleine fünf Tage. Aber jedes Kind ist anders und diese Schwangerschaft ist ohnehin anders, als die der Jungs, von daher würde es mich auch nicht überraschen, wenn dieses Kind da so seinen eigenen Weg geht. So oder so können wir nur abwarten. Aber die Vorfreude wächst, stetig, Stück für Stück. 

Ein Baby. Wir werden bald wieder ein Baby haben. Unser drittes kleines Wunder. Das ist einfach der Wahnsinn. Glückseligkeit pur. Wir sind bereit, Mausi, wann immer du es bist.

Endspurt - Babybauch 36+2

Am Sonntag endet diese 37. Schwangerschaftswoche und damit bin ich ab Montag in der Rufbereitschaft fürs Geburtshaus. Ab Montag "darf" dieses Kind sich also offiziell auf den Weg machen, ohne als Frühgeburt zu gelten. Grundsätzlich bin ich noch immer entspannt und rechne nicht damit, dass die Geburt wirklich bald los gehen könnte, aber ich bin trotzdem froh und erleichtert, wenn diese Schwangerschaftswoche zuende ist.

Überhaupt ist die Vorstellung, dass wir ganz bald wieder ein Baby in unseren Armen halten werden gerade noch sehr weit weg. Eigentlich ist mit den Jungs gerade alles sehr gut eingespielt, die meiste Zeit über verstehen sich die zwei großartig, wir unternehmen bei dem tollen Wetter viel und der Alltag läuft so vor sich hin. Das ein Baby das alles bald auf den Kopf stellen wird, kann ich mir gerade wirklich noch nicht vorstellen. Aber es wird langsam ernst, ob ich will oder nicht.

Den Jungs erzähle ich dieser Tage vermehrt vom Baby und das es ja bald kommt und wo sie dann hin gehen werden bzw. wer sich um sie kümmert, während Mama und Papa das Baby zur Welt bringen. Dann haben wir diese Woche auch den Tripp Trapp fürs Baby bestellt und all diese Dinge machen es für die Kinder denke ich langsam etwas greifbarer.

Ich hoffe, dass auch ich mich bald auf die Geburt einstellen kann, wie gesagt ist das gerade noch ziemlich weit weg. Wehwehchen hätte ich genug, die mich eine rasche Geburt herbei sehnen ließen... allein die Krampfadern machen mir in den letzten Tagen doch arg zu schaffen. Die vorhandenen werden irgendwie immer schlimmer und es zieht in den Beinen. Zudem entdecke ich dauernd neue Stellen, wo die Adern deutlich hervor stehen und das in Bereichen, von denen ich mir niemals vorstellen konnte, dass man da auch Krampfadern haben könnte. Ähem. Wehe dir, Körper, du schaffst diese komischen Adern nicht beiseite, wenn mein Baby sein Nest verlassen hat! Notfalls muss man da wohl nochmal richtig in Behandlung, zumal ich ja außerhalb dieser Schwangerschaft noch nie was damit zu tun hatte. Aber ich staune immer wieder, wenn ich das Thema bei anderen Frauen anspreche, wie viele sich mit den lästigen Adern in der Schwangerschaft herum plagen. Komisch, dass man davon sonst nie was hört, aber vielleicht ist das eine Art Tabu-Thema. Nunja, kann ja nicht immer alles nur schön sein, bei einer so massiven körperlichen Veränderung.

Mit ein Grund warum ich denke, dass mir noch etwas Zeit mit Babybauch bleibt ist, dass ich noch überhaupt nicht diese starke Sehnsucht nach meinem Baby habe. Irgendwie glaube ich verändert man doch instinktiv seine Einstellung und wird ungeduldiger aufs Kind, wenn die Geburt wirklich unmittelbar bevor steht. Aber vielleicht will ich dieses Mal das Ende meiner letzten Schwangerschaft auch einfach nicht wahr haben und schiebe das Thema deswegen soweit weg, ich weiß es nicht.

Fest steht, dass du, liebes kleines Mäusschen, bald kein Frühchen mehr sein wirst und dich dann auf den Weg zu uns machen kann, wenn du soweit bist. Vielleicht gibst du deiner Mama vorher doch mal irgendwie ein Zeichen oder lässt den ein oder anderen Hormonspiegel sinken oder fallen, damit ich so ein kleines bisschen vorgewarnt bin. Das wäre sehr nett, Danke. So oder so wirst du bald bei uns sein und wir sind so unglaublich gespannt auf dich und darauf, wie du sein wirst und wie du unsere Familie vervollständigen wirst. Und noch gespannter sind wir darauf, ob du denn nun wirklich ein Mädchen bist oder doch ein dritter Rabaukenjunge. Namenstechnisch sind wir so oder so überfordert und noch völlig ratlos, aber frag mal deinen kleinen großen Bruder, es lebt sich Anfangs auch ganz gut ohne Namen und "Bebie" ist ja sowieso geschlechtsübergreifend.

Keine Panik - Babybauch 35+1


36. Woche. Wow.

Rechnerisch nur noch ungefähr fünf Wochen, bis unser Baby bei uns sein wird. Heute beim Abendessen haben wir festgestellt, dass wir noch rein gar nichts vorbereitet und eingekauft haben. Eine Tasche für die Klinik (falls wir jetzt los müssten) ist nicht gepackt, ebensowenig für die geplante Geburt im Geburtshaus. Wenigstens die Babyschale liegt Griffbereit im Nebenraum, also könnten wir unser nacktes Kind zumindest im Auto nach Hause befördern.

Vielleicht liegt es daran, dass die Rufbereitschaft für das Geburtshaus erst in zwei Wochen los geht und ich auch erst nächste Woche den Termin für das Vorgespräch habe. Vorher dürfte ich also gar nicht im Geburtshaus entbinden und in meiner Vorstellung ist das irgendwie keine Option. Bisschen naiv vielleicht, aber ich bin einfach noch nicht auf baldige Geburt eingestellt, also bleibt das Baby auch wo es ist, Punkt. :)

Sowieso ist es gerade noch völlig unvorstellbar, dass wir in wenigen Wochen wieder einen Säugling in unserer Mitte haben werden. Dass ich Nachts (sehr wahrscheinlich) nicht mehr durchschlafen werde. Dass ich wieder gefühlt ununterbrochen Stillen werde. Dass mein Essen kalt wird, weil das Baby GENAU DANN auch trinken möchte und mir in exakt dem Moment jeglicher Appetit vergeht, in dem das Baby anfängt zu saugen. Dass ich ständig auf einem Arm ein Baby balancieren werde, während ich ein Buch vorlese / Nasen putze / eine Sprudelflasche öffne / Gesellschaftsspiele spiele / Himbeeren wasche / eine Schlange male / Tränen trockne / Legoautos zusammen stecke / die Schaukel antreibe / ein Leberwurstbrot schmiere. Liste bitte beliebig fortsetzen. Dass drei Kinder startklar sein müssen, wenn man irgendwo hin fährt. 

Die Sache mit der Drei-Kind-Panik hat allerdings auch völlig nachgelassen. Außer, dass ich mich bei manchem immernoch frage, wie das organisatorisch laufen wird, habe ich keinerlei Zweifel mehr daran, dass das mit drei Kleinen super laufen wird. Es wird streckenweise ganz sicher unglaublich anstrengend sein, aber es wird großartig. Und wie sehr sich die Jungs auf das Baby freuen, hach! Wenn der Große meinen Bauch umarmt und küsst und immer wieder sagt, dass er das Baby kuschelt und dass er sich freut, wenn er immer mit dem Baby kuscheln kann, bekomme ich diesen glasigen, verklärten Mutti-Blick und schmelze dahin. Ich bin sicher mir fliegen auch kleine Herzchen aus den Ohren... hach, hach. 

Heute haben wir übrigens doch was gekauft - winzig kleine, erbarmungswürdig niedliche Windeln. Eeeeks. Sogar die Jungs waren total verzückt und auch mein Mann bekam diesen ganz weichen Blick und grinste dieses Grinsen mit einer Mischung aus Rührung und Stolz. Schon wieder hach! 

Ich versuche nun die letzten Wochen mit Kugel vollends zu genießen. Insbesondere seit das Wetter so großartig ist, fühle ich mich noch wohler in meiner Haut. Zum einen, weil mir die Sonne ganz automatisch gute Laune und ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Zum anderen, weil ich nun endlich diese schrecklich nervigen Schwangerschaftshosen (ich hasse sie...) los bin und meine Sommerkleider, -röcke und -hosen tragen kann, die mir fernab von riesigen Bauchbündchen passen ohne mich einzuengen. Riesiges Wohlfühl-Hach. 

Noch fünf Wochen Tritte im Bauch, fünf Wochen grinsend den Bauch streicheln, fünf Wochen das Wunder der Schwangerschaft erleben. Und danach für immer das Wunder des Lebens. Hach.

Fügungen - Babybauch 34+3



Erst vor kurzem habe ich von den großen Veränderungen berichtet, die uns demnächst bevorstehen - neues Baby, Hausverkauf, Finanzierung rückabwickeln, Mietwohnung finden, Umzug, neuer Job, neuer Lebensmittelpunkt. Projekt Heimat. 

Manchmal fügen sich die Dinge scheinbar wie von selbst, denn seit zwei Tagen ist unser Haus offiziell verkauft. Innerhalb von nur drei Tagen hatten die Interessenten das Haus besichtigt und zugesagt und der Notartermin liegt nun auch hinter uns, sodass es da auch erstmal nichts mehr zu rütteln gibt. Es ist schon Wahnsinn, wie schnell das plötzlich ging und was wir uns da im Vorfeld manchmal für Sorgen gemacht haben.

Die Sache mit dem Umzug nimmt auch immer mehr Formen an. Wir müssen das ganze ja mit einem Umzugsunternehmen angehen und da trudeln langsam die Vergleichsangebote ein, sodass wir hier auch kleine Schritt weiter kommen.

Was die Unterkunft in meiner Heimat angeht, hat sich heute auch etwas scheinbar von alleine gefügt. Bekannte von mir haben mich angesprochen, weil sie ein Haus vermieten und dachte das wäre was für uns. Wir waren es heute anschauen und einiger Kompromisse, die wir machen müssen (das Haus ist etwas älter und einfach nicht so schick, wie man es sich vielleicht wünscht), werden wir wohl überein kommen. Wir wohnen dann direkt im Nachbardorf meines Heimatortes und damit nur wenige Minuten von Oma, dem neuen Kindergarten und der zukünftigen Baustelle entfernt. Wir zahlen keine Kaution und keine Maklercourtage, können unsere drei Katzen mitnehmen und auch die Kinder können draußen im Garten spielen oder eben - wie jetzt auch - auf der Straße herum flitzen. 

Gerade läuft das Projekt Heimat wirklich positiv und das fast von allein. Ich bin gespannt wie sich die anderen Unwägbarkeiten noch fügen werden, aber wie es scheint, soll es einfach klappen. 

Im schwangeren Körper - Babybauch 33+2

Mein schwangerer Körper und ich, wir stehen manchmal auf Kriegsfuß - die Krampfadern werden nicht gerade weniger, nach dem "Bezwingen" der Treppe bin ich aus der Puste, auf dem Rücken liegen beschleunigt meinen Puls gefühlt um das Doppelte, zu schnell aufstehen ist generell keine gute Idee und überhaupt habe ich das Gefühl, teilweise nicht mehr alles so machen zu können, wie vorher. Gerade letzteres ist für mich eine völlig neue Erfahrung, denn in den Schwangerschaften mit den Jungs war ich bis zum letzten Tag völlig agil und spürte kaum eine Einschränkung. Ich erzähle an der Stelle immer gerne, dass ich noch zwei Wochen vor der Geburt des Großen auf Knien Teppichböden in unserem Haus verlegt habe, denn das beschreibt meine bisherigen Erfahrungen mit der berühmt berüchtigten Schwerfälligkeit in der Schwangerschaft am besten.

Doch dann ist da noch die andere Seite - zu keinem Zeitpunkt in meinem Leben, habe ich mich mit mir und meinem Körper so unglaublich wohl gefühlt, wie in der Schwangerschaft. Der Bauch wird täglich runder, was mir ein stilles Lächeln auf die Lippen zaubert. Ich bewundere den wachsenden Bauch Abends im Spiegel und streichle versonnen darüber. Das Becken ist breiter geworden, wodurch ich mich nicht schlechter sondern einfach nur weiblicher fühle. Meine Brüste haben wieder eine Größe erreicht, die einen BH wirklich ausfüllt und obwohl ich weiß, dass dieses Glück nur von kurzer Dauer ist (nach der Stillzeit werde ich mich davon wieder vollkommen verabschieden müssen und zu einem gerade-so-A-Cup zurück kehren), genieße ich meinen veränderten Körper in vollen Zügen und fühle mich rundum wohl. Darüber spricht man ja eigentlich nicht, aber dem Liebesleben ist das auch nicht gerade abträglich, was vielleicht auch ein gutes Stück zum verbesserten Wohlbefinden beiträgt.

Ich esse worauf ich Lust habe, verkneife mir keine Süßigkeit und würde niemals auf die Idee kommen, etwas zu kaschieren oder einzuziehen, wie Frau es sonst so gerne tut. Vielleicht macht es mir auch deswegen solchen Spaß, jede Woche diese Fotos zu machen, denn nie wieder werde ich so viele Bilder von mir sehen, die mir gefallen. Das mag eingebildet klingen, aber ich kann mich jede Woche kaum entscheiden zwischen den Fotos, weil ich sie alle mag. Sie führen mir diese ganz besondere, magische Zeit in meinem Leben vor Augen, die nie mehr wieder kommen wird. Sie zeigen mich ganz und gar als Frau und - so wenig empanzipiert das auch klingen mag - bringen ein Stück weit meine Bestimmung zum Ausdruck. Vielleicht kann ich diese Schwangerschaft deswegen so sehr genießen, weil ich Kinder austragen als mir vorbestimmt ansehe und mich damit vollkommen fühle.

Der Inhalt und Sinn meines Lebens sind im Moment meine Kinder und so sehr ich weiß, dass sich das auf ganz natürliche Art und Weise wieder verändern wird, so sehr nehme ich diese Rolle gerade an. Ich bin mehr als dankbar, die Wahl zu haben und mich ganz auf meine Familie konzentrieren zu können. So anstrengend und zermürbend manche Tage auch sein mögen - die Zeit kommt niemals wieder und ich versuche sie in all dem Alltags-Chaos so gut wie möglich zu genießen.

Vorbereitungen auf das dritte Kind - Babybauch 32+2

Offiziell sind es weniger als acht Wochen (waaaaaas?!) bis zur Geburt unseres dritten Kindes. Eine Zeit, in der man für gewöhnlich alle nötigen Vorbereitungen für die Ankunft des neuen Erdenbürgers trifft und sich im sogenannten Nestbau-Modus befindet.

Bei uns ist davon bislang nicht viel zu spüren. Ein Kinderzimmer muss nicht vorbereitet werden, da das Baby sowieso bei mir schlafen wird - entweder im Kinderzimmer mit den Jungs oder mit im Schlafzimmer. Das lassen wir auf uns zukommen. Eine neue Babyschale fürs Auto steht einsatzbereit in der Ecke, denn die habe ich bereits im Februar gekauft (unsere vorherige ist mittlerweile schon älter als fünf Jahre und mir damit einfach nicht mehr sicher genug). Der Laufstall bleibt dieses mal direkt auf dem Dachboden, denn der wurde bei den Jungs schon so gut wie gar nicht bzw. nur als Ablage und Katzen-Schlafplatz genutzt.

Einen meiner ersten Einkäufe fürs Bauchmädchen hatte ich ja bereits gezeigt. Seitdem sind auch ein paar weitere "Mädchensachen" dazu gekommen, allerdings größtenteils aus dem Fundus von Freundinnen und Nachbarinnen, denn ich bin wirklich großer Fan von Second Hand Bekleidung für die Kinder, insbesondere wenn man weiß, wo die Sachen her kommen. Bei dem tollen Einteiler von Boden konnte ich aber dennoch nicht widerstehen und musste zuschlagen. Aber das ein oder andere besondere Stück darf eben auch gerne einziehen, auch wenn man eigentlich schon alles hat. Die Kartons mit den alten Klamotten habe ich zumindest schonmal vom Dachboden geholt und grob vorsortiert, aber gewaschen ist davon noch nichts.

Ansonsten müssen wir eigentlich nur noch einen neuen Hochstuhl anschaffen, aber da ich nach wie vor schwer verliebt in den Stokke Tripp Trapp bin, werden wir auch bei Kind Nr. 3 diesem Modell treu bleiben und die Bestellung ist reine Formsache. Das ist an der Stelle übrigens leider keine Werbung (wir müssen den Stuhl tatsächlich selbst kaufen! :D), aber ein echter Einkaufstipp, denn bei Skandic gibt es den Tripp Trapp fast immer etwas günstiger, als im Geschäft vor Ort oder sonstwo im Netz. Dieses Mal haben wir sogar das tolle Newborn-Set von einer Freundin bekommen, worüber ich mich wirklich unglaublich freue! Ich finde es großartig, dass unser Baby vom ersten Tag an ganz selbstverständlich mit uns am Tisch sein wird und so gleich mittendrin ist im Familienleben.

Ein Name für das Kind wäre noch eine großartige Sache, aber ich fürchte, da werden wir uns ohnehin nicht vor der Geburt einig. Wir werden das denke ich wieder so handhaben wir bei unserem Kleinen und unser Baby erst einmal kennen lernen und uns dann in Ruhe überlegen, wie es heißen soll. Schließlich haben wir nach der Geburt immernoch eine Woche Zeit für die Anmeldung beim Standesamt. Restzweifel bezüglich des Geschlechts gibt es bei uns auch nach wie vor, zumal man beim dritten und letzten Ultraschall letzte Woche vom Geschlecht nichts mehr erkennen konnte. Wir glauben das mit dem Mädchen erst dann, wenn wir es live sehen.

Was braucht ein Baby eigentlich wirklich? Meiner Erfahrung nach in den ersten Wochen nichts außer Liebe, Nähe und Geborgenheit. Gut, ein paar Wechselklamotten und Windeln sind schon von Vorteil, aber ansonsten kann man doch alles getrost auf sich zukommen lassen. Unverzichtbar für mich ist mein Tragetuch und sicher auch der Kinderwagen als Ablagemöglichkeit für Draußen, wenn das Baby schläft und wir mit den Jungs im Garten sind.

Ansonsten habe ich mir vorgenommen, mir und auch meinem dritten Kind so lange wie möglich ein richtiges Wochenbett zu gönnen und tatsächlich möglichst zum Stillen, Kuscheln und Ausruhen im Bett zu bleiben, ohne mich zu sehr aus dem Familienalltag heraus zu ziehen. So ein bisschen kommt es auch darauf an, wann genau unser Baby zur Welt kommen wird, denn je nachdem muss mein Mann kurz nach der Geburt noch für eine Woche auf Klassenfahrt und meine beste (von den Kindern heiß geliebte) Freundin wird für diesen Zeitraum hier sein. Dann werde ich mich aber sicherlich nicht ins Bett legen und ihr die Kinder die ganze Zeit allein überlassen, womit ich ja beim Papa keine Probleme hätte, hihi. Aber auch das werden wir auf uns zukommen lassen und sehen, wie es sich für jedes Familienmitglied am besten anfühlt.

Hach, was freue ich mich auf dieses Mini-Menschlein!

Der Geburtsvorbereitungskurs - Babybauch 31+2

 

Ich bin nun zum dritten Mal schwanger und gerade ist mein dritter Geburtsvorbereitungskurs zuende gegangen. 

Beim ersten Kind haben wir noch artig einen Paarkurs gemacht (da bekommt man die Männer ja noch ganz gut dazu überredet... :D) und dort natürlich auch wirklich viel Neues erfahren. Ich hatte mich vorher nie groß mit Schwangerschaft und Geburt geschweige denn dem Eltern-werden auseinander gesetzt und fühlte mich durch den Kurs wirklich toll unterstützt und gut vorbereitet. Die Hebamme, die den Kurs leitete, war sehr erfahren und strahlte diese wundervolle Ruhe aus, die manche Menschen einfach inne haben. Ich glaube alleine dadurch fühlte ich mich wohl und sah der Geburt (im Geburtshaus) freudig und gelassen entgegen.

Der zweite Kurs war ein reiner Frauenkurs. Meinen Mann hätte ich kein zweites Mal überreden können und da wir ja ohnehin keine Betreuungsmöglichkeit hier vor Ort haben, kam ein gemeinsamer Kurs am Abend sowieso nicht in Frage. Ich freute mich sehr auf diesen Vorbereitungskurs, denn er bedeutete für mich vor allem einen Abend nur für mich und mein Baby. Die zweite Schwangerschaft läuft ja ohnehin schon wesentlich mehr nebenbei und so hatte ich wenigstens einen Abend in der Woche einen Termin, wo ich wirklich nur an dieses Baby in meinem Bauch dachte und mich auf die Geburt dieses Kindes einstimmte. Neues zur Geburt hörte ich hier natürlich nicht mehr wirklich, aber auch den Austausch mit den anderen Frauen fand ich sehr wertvoll, schließlich war ja auch die ein oder andere im Kurs, die schon mehr als ein Kind hatte. Aber auch mit den Erstgebärenden waren die Gespräche toll und ich freute mich, dass ich von meiner unkomplizierten und schönen Geburt im Geburtshaus erzählen und damit einigen vielleicht auch ein paar Ängste nehmen konnte. Der Umgang miteinander war sehr positiv und wir alle tauschten am Ende Nummern aus und sind teilweise bis heute miteinander in Kontakt.

Für mich stand also auch in dieser Schwangerschaft fest, dass ich wieder einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen möchte und wieder einen Frauenkurs. Erneut wollte ich diesen Kurs vor allem für mich und mein Baby, damit wir einen exklusiven Abend für uns haben und eben um mich auch mal mit meiner dritten Geburt auseinander zu setzen. Der Kurs endete diese Woche und mein Fazit fällt dieses mal weniger positiv aus. 

Leider war ich die einzige Frau, die nicht das erste Kind erwartete und damit fiel der für mich interessante Erfahrungsaustausch zum Geburtserlebnis weg. Auch die Frauen an sich waren in dieser Runde einfach nicht so offen und kommunikativ wie bei den letzten Malen. Vor allem aber habe ich erlebt, dass so ein Kurs wirklich mit der Kursleitung steht und fällt. Die Hebamme hatte noch nicht viel Erfahrung und wir waren erst ihr zweiter oder dritter eigenständig geleiteter Geburtsvorbereitungskurs. Das hat man vor allem daran gemerkt, dass sie einfach kein rechtes Konzept hatte und der sogenannte "Rote Faden" fehlte. Sie sprang vom einen Thema zum anderen und schweifte mit ihren Gedanken und Erzählungen immer wieder derart ab, dass man kaum folgen konnte. 

Am gravierendsten fand ich aber, dass sie in meinen Augen viele Dinge sehr negativ darstellte und unheimlich oft darüber sprach, was alles schlecht laufen kann. So fragte z. B. eine Frau, ob es denn stimme, das jede Frau stillen könne. Daraufhin sagte sie etwas wie "Ja, wenn sie die nötige Unterstützung und Hilfe hat und ihre Hebamme ihr immer zur Seite steht, z. B. bei einem Milchstau,..." - da kann man doch auch positiver antworten und nicht gleich ausführen, was alles schief gehen kann. Ich selbst konnte tatsächlich einfach so stillen, ohne das ich jemals irgendwelche Probleme hatte. Auch wenn es vielleicht vielen Frauen anders geht, ist es doch theoretisch möglich, dass das Stillen ganz wunderbar funktioniert, auch ohne große Intervention von außen. Klar, es ist auch wichtig zu vermitteln, dass nicht immer alles eitel Sonnenschein ist und über mögliche Komplikationen aufzuklären, aber grundsätzlich bin ich der Meinung, dass so ein Kurs die Frauen vor allem positiv auf das ihnen bevorstehende (einzigartige, großartige, weltbildverändernde!) Geburtserlebnis und die teilweise holprige Anfangszeit mit ihrem neugeborenen Baby einstimmen und ihnen wenn möglich Ängste nehmen und nicht neue schüren sollte. Schon am zweiten Kursabend habe ich der Hebamme das auch - unter vier Augen nach dem Kurs - gesagt, aber so wirklich verändert hat das nichts. 

Ich persönlich finde das unheimlich schade, vor allem für die anderen Frauen im Kurs, die nun in meinen Augen nicht unbedingt freudig ihrer Geburt entgegen sehen. Sogar ich hatte an einigen Themen ganz schön zu knabbern und hatte tatsächlich noch gestern einen Tag, an dem ich dachte mit meinem Baby stimmt was nicht, einfach weil wir am Vortag im Kurs darüber gesprochen hatten, ob man es nun spürt wenn das Baby im Bauch verstirbt oder nicht. Ganz ehrlich, das will ich eigentlich gar nicht wissen... ändern könnte ich es sowieso nicht und es lenkt meine Gedanken und Gefühle einfach nur in eine falsche Bahn. Und wenn das sogar mich beim dritten Kind nicht unberührt lässt, wie geht es da erst Frauen, die das alles zum ersten Mal erleben?

Trotzdem würde ich wohl jedes Mal wieder einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen, egal beim wievielten Kind. Auch für neue Kontakte zu anderen Müttern ist so ein Kurs eigentlich eine tolle Sache, aber vor allem befasst man sich dann wenigstens für ein paar Stunden doch noch einmal intensiver mit dem Menschlein in seinem Bauch, als man es im Alltag (insbesondere mit zwei kleinen Rabauken) in der Regel tut. 

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und auch mehr als einen Kurs besucht? Und würdet ihr wieder einen machen? 

12von12 - April 2015

Der 12. April war gleichzeitig der letzte Ferientag und damit der letzte freie Tag von Papa. Wir haben den sonnnigen Tag für eine Grilleinladung von Freunden genutzt, zu dem wir spontan auch noch die bald neuen Nachbarn eingeladen haben. Das Wetter war klasse, die Stimmung gut und bei insgesamt sieben Kindern wurde auch keinem langweilig. Allerdings sind damit auch ziemlich einseitige 12 Bilder entstanden, die aber einen für uns wundervollen Tag einfangen.

Mehr 12 von 12 gibts bei Draußen nur Kännchen.


Vormittags sind wir schon draußen und genießen die Sonne. Die Nachbarn sind auch da und mit ihnen dieser scheinbar äußerst interessante Traktor.



Mein Kleiner wirft permanent schmachtende Blicke auf das Teil...



Bis der Nachbarsjunge ENDLICH aufsteht und er das Teil erobern kann. Farblich passt er ja schonmal sehr gut dazu.



Der Kleine schläft. Der Große ist mit Freunden in den naheliegenden Freizeitpark - das erste Mal, dass unser Kind ohne uns unterwegs ist und wir sind... ein bisschen gelangweilt. Darf man ja gar nicht laut sagen. Aber wir haben die Zeit brav genutzt um gar nichts zu tun.



Ich schaue mich auch in diesem Frühling wieder staunend in meinem Garten um - überall entsteht neues Leben und aus grau wird grün. Wieso hab ich das früher bloß nie wahrgenommen?  



Der Kleine ist wieder wach und so langsam ist ihm glaube ich auch langweilig ohne den großen Bruder. Zumindest fragt er immer wieder. Jetzt mäht er erstmal ne Runde.



Endlich ist er wieder da und mit ihm seine Freundin.



Auch die anderen Gäste trudeln langsam ein. 



Die Kinder haben jedenfalls viel Spaß zusammen (diese schmachtenden Blicke... hachz!).



Besonders mein Großer und seine Freundin. Die beiden kennen sich schon seit ihrer Geburt (und wir Eltern uns seit dem Geburtsvorbereitungskurs).



Der Grill wurde angeschmissen, gleich gibts Abendessen.



Nicht nur die Kinder tollen ausgelassen herum, auch die Männer machen sich einen Spaß daraus, den Kindern die Bälle abzujagen. Bisschen unfair, aber alle haben Spaß. 

Dreißig Wochen - Babybauch 30+3

Die 30. Schwangerschaftswoche ist vorbei. Wieder so ein Meilenstein, der mich gleichzeitig froh und fassungslos macht. Kann es wirklich schon sein, dass die letzten zehn Wochen dieser Schwangerschaft begonnen haben? Haben wir nicht erst vor ein paar Wochen kichernd beschlossen, dass wir das Abenteuer drittes Kind tatsächlich wagen wollen? Hielt ich nicht erst vor kurzem den positiven Test in den Händen? Und war ich nicht erst gestern erleichtert, als die zwölfte Woche vorbei war? Jetzt hat sich tatsächlich schon eine 3 vorne in die Wochenzahl gemogelt und ich kann kaum glauben, dass ich wirklich schon so weit sein soll.

Die letzten zehn Wochen werden genauso verfliegen, wie die Zeit bis hierher und das macht mich - ganz ehrlich - schon jetzt ein bisschen wehmütig. Der Gedanke daran, dass meine letzte Schwangerschaft sich langsam schon dem Ende zuneigt, ist für mich kein schöner. Klar, da wartet ja das Baby auf mich, aber trotzdem bin ich einfach gerne schwanger und irgendwie gehen die guten Zeiten doch immer zu schnell vorbei. Wenn das Baby erst da ist, ist es damit ja nicht anders - schwupps ist das Kind ein Jahr alt und ich frage mich, wie das sein kann, wo ich doch gestern noch diese Zeilen hier schrieb.

Ich gebs ja zu, ich bin nicht gut im Loslassen. Am liebsten hätte ich wohl immer einen Kugelbauch oder ein frisch geschlüpftes Baby im Haus, einfach weil es so etwas besonderes und großartiges ist, aber das geht natürlich nicht und ich weiß auch, dass unsere Kraft sich mit Nummer Drei erschöpfen wird. Ihr wisst ja alle, wie verdammt anstrengend es ist Kinder zu haben, auch wenn es gleichzeitig die erfüllenste und schönste Aufgabe der Welt ist. Schon jetzt gibt es Tage, wo die Nerven blank liegen und mit steigender Kinderzahl wird das wohl kaum weniger werden.

Nun haben unsere Kinder natürlich auch einen sportlichen Altersabstand, aber gerade das finden wir ja auch so toll. Die Jungs verstehen sich meistens super, spielen ganz selbstverständlich zusammen und haben die gleichen Interessen, auch wenn sie alle paar Minuten irgendwie mehr oder weniger dramatisch aneinander geraten. Das ist mit einem größeren Altersabstand sicherlich einfacher, aber in meiner Vorstellung haben die Kinder dann eben auch einfach weniger gemeinsam und da wird es dann vielleicht in anderer Hinsicht schwieriger, verschiedene Bedürfnisse zu vereinen. Letztlich ist das ja sowieso totale Geschmackssache und ganz bestimmt hat alles seine großen Vor- und Nachteile, für uns ist es so aber perfekt.

Wir sind sehr gespannt, wie das dritte Kind die herrschende Familiendynamik verändern wird und vor allem ,wie die Jungs auf ihre Babyschwester reagieren werden. Beim Großen mache ich mir eigentlich kaum Sorgen, denn der ist absolut vernarrt in Babys und hat mit seinen 3,5 Jahren schon sehr genaue Vorstellungen davon, was da auf ihn zu kommt. Zumal er ja nicht zum ersten Mal großer Bruder wird. Der Kleine wird wohl schon eher damit zu kämpfen haben, denn er ist sehr nähebedürftig und kann natürlich auch nicht recht verstehen, was da bald passieren wird (auch wenn er ständig vom "Baby in Mamas Bauch" und "Baby in meinem Bauch" spricht und meinen Bauch streichelt und kuschelt). Er wird ja dann eh ein berüchtigtes Sandwichkind sein, um das ich mich - laut meiner besten Freundin (ebenfalls Sandwichkind) - dann bitte besonders zu bemühen habe. Werde ich natürlich und ich bin mir sicher, dass es da auch zu Spannungen kommen wird, aber die gehören in einer Familie nunmal genauso dazu, wie die bedingungslose Liebe für jedes Kind. Ich bin ja auch deswegen zusätzlich ein bisschen froh, dass es ein Mädchen wird, weil ich denke, dass meinem Kleinen dadurch die Abgrenzung zu seiner kleinen Schwester etwas einfacher fallen wird. Aber wir werden sehen, wie sich das entwickelt.

Apropos Mädchen - morgen habe ich den letzten großen Ultraschall und ich muss offen zugeben, dass ich noch immer etwas skeptisch bin, ob es denn beim Mädchen-Outing bleibt. Vielleicht kann man morgen auch schon nichts mehr in der Richtung erkennen, aber ich werde meine Ärztin auf jeden Fall bitten, noch einmal nachzuschauen. Und richtig glauben werde ich es bestimmt auch erst, wenn ich es selbst sehe, also live.

Ferien, Hebammenbesuch und Ostern - Babybauch 29+2

Diese Wocher verlief so unspektakulär, dass mir gerade schlicht und ergreifend nichts einfallen will, über das ich schreiben könnte. Die einzigen merklichen Veränderungen sind das viel schlechtere Wetter - das mir ganz ehrlich etwas auf die Laune drückt - und dass die Ferien begonnen haben und wir somit Familienzeit haben. Darüber, dass das nicht immer nur toll ist, habe ich gestern bereits ausführlich geschrieben.

Heute hat zumindest der Besuch der Hebamme für etwas Abwechslung gesorgt. Die Jungs lieben es, wenn sie vorbei kommt, den Bauch ausmisst, nach dem Baby tastet, wir die Herzgeräusche anhören können und vor allem findet mein Großer es fantastisch, dass er mir mit dem Urin-Teststreifen helfen darf - immer wieder lustig, womit man Kinder glücklich machen kann. Mit dem Baby scheint alles in Ordnung, wobei meine Hebamme heute meinte, dass sie wohl eher klein und leicht bleiben wird, wie es auch die Jungs bei der Geburt waren. Mir soll es recht sein.

Das explosionsartige Wachstum des Bauches hat mittlerweile gestoppt und ich finde, dass der Bauch gerade nicht mehr wirklich größer wird. Es fühlt sich zwar nach jede Mahlzeit so an, als hätte ich mindestens einen Bauchumfang von 2 Metern, aber derzeit liege ich mit 96 Zentimetern doch deutlich darunter. Bei den Jungs hatte ich gegen Ende der Schwangerschaft 99 Zentimeter und ich denke, dass der Umfang auch dieses mal wieder dort landen wird. Das sind aber natürlich nur relative Zahlen, denn die Frage ist ja immer wo der Ausgangswert lag (den ich nicht kenne). Insgesamt trage ich nun voller Stolz doch wieder einen kleinen Bauch, der nur am Anfang viel schneller als in den ersten beiden Schwangerschaften gewachsen ist.

Ende nächster Woche habe ich den letzten großen Ultraschall und sollte das Baby dann schon mit dem Kopf nach unten liegen, war es das dann auch mit den Arztbesuchen, denn die restlichen Vorsorgen werde ich mit meiner Hebamme machen. Ein CTG werde ich wohl gar nicht machen lassen, aber ich sehe auch nicht, was mir das bringen soll - ich würde es wohl merken, wenn ich plötzlichen Wehen hätte. Wobei ein CTG natürlich bedeuten würde, dass ich mal 30 Minuten am Stück meine Ruhe hätte und nicht zwei freche Jungs um mich herum springen würden... hm, vielleicht ist das doch gar keine schlechte Idee. Aber nein, ich fand dieses still liegen beim Arzt schon immer unschön und sehe jetzt in der dritten Schwangerschaft keine Notwendigkeit, irgend etwas zu tun, auf das ich keine Lust habe.

Morgen geht es nun erst einmal zur Oma und die Jungs freuen sich insbesondere darauf, dass ja der Osterhase dann bestimmt auch bei Oma im Garten ein paar Süßigkeiten für sie verstecken wird. Mehr als selbst gefundenen Süßkram gibt es von uns übrigens tatsächlich nicht zu Ostern, denn ich finde man kauft mal abgesehen von Geburtstagen und Weihnachten ohnehin ständig irgendwelchen Kram für die Kinder, da muss nicht auch im Osternest noch ein "richtiges Geschenk" liegen. Aber das ist natürlich totale Geschmackssache und muss ja auch jede Familie für sich selbst entscheiden.

Ich wünsche euch an dieser Stelle schonmal schöne Ostertage mit euren Lieben und drücke uns allen unablässig die Daumen für besseres Wetter!

Hallo, Drittes Trimester - Babybauch 28+2


Diese Woche hat die 29. Woche begonnen und damit das dritte Schwangerschaftstrimester. Theoretisch sind es nur noch 12 Wochen, bis wir unser Baby im Arm halten. Für mich ist es wirklich nicht zu fassen, wie die Zeit plötzlich so schnell vergehen konnte. Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen, dass ich darauf gewartet habe, dass diese blöde 12. Woche vorbei geht und schwupps, zweimal blinzeln später ist schon fast die ganze Schwangerschaft vorbei. 

Ja klar, ich bin noch mittendrin und eigentlich finde ich, dass diese letzten Wochen die spannensten und schönsten sind. Man spürt sein Kind jeden Tag, die Tritte werden immer heftiger, der Bauch beult sich lustig in diese oder jene Richtung aus und manchmal fühlt man ziemlich genau, wo das Kind nun gerade liegt. Außerdem wird der Bauch immer runder und dieses kleine vollkommende Wesen darin immer greifbarer. 

Wenn ich mir überlege, dass mein Kind nun schon über ein Kilo wiegt, uns alle hören kann, hell und dunkel sieht und eigentlich komplett entwickelt ist, kann ich es wirklich kaum fassen, dass sich das alles in meinem Bauch abspielt. Und doch weiß ich genau, dass es so ist. Zweimal durfte ich nun schon erleben, wie da plötzlich dieses fertige kleine Menschlein in meinen Armen liegt, dass eigentlich schon die ganze vorherige Zeit bei mir war. Dieser atemberaubende Moment als mir greifbar klar wurde, dass ich dieses Kind in den letzten neun Monaten unterm Herzen getragen, genährt und behütet habe ist einfach unbeschreiblich.

Auch die Geburt rückt immer näher und ich persönlich sehe diesem Ereignis mit einem freudigen Kribbeln entgegen. Klar, ich weiß im Prinzip was mich erwartet und habe mit meiner Vorgeschichte allen Grund, der Geburt entspannt entgegen zu sehen. Trotzdem glaube ich, dass jede Geburt ein sehr individuelles Ereignis ist und das nichts genauso laufen muss, wie zuvor. Meine Hebamme meinte, dass eine dritte Geburt sogar häufig langsamer verläuft, weil man erstmal die Gedanken von den anderen Kindern losreißen muss. Das kann ich schon für die zweite Geburt total bestätigen, denn damals musste mir die Hebamme erstmal deutlich klar machen, dass mich dieses Baby jetzt braucht und dass mein Kind Zuhause nicht umkommt, wenn Mama und Papa mal eine Nacht nicht da sind. Erst dann konnte ich mich entspannen und die Geburt ging in großen Schritten voran. 

Aber ich sehe dem ganz gelassen entgegen, denn dieses mal ist der Große schon so weit, dass er völlig versteht, wenn Mama und Papa zur Geburt des Babys weg müssen und der Kleine hat ja seinen großen Bruder bei sich, der im Halt und Sicherheit gibt. Abgesehen davon werden unsere Nachbarn und Freunde sich der Kinder annehmen, wenn es ernst wird. Meine grandiose beste - von den Kindern heiß geliebte - Freundin wird um den Geburtstermin herum sogar eine ganze Woche hier sein. Meine stille Hoffnung ist ja, dass es wieder Abends oder Nachts los geht, wenn die Kinder schlafen (und die schlafen immer durch) und wir ihnen am nächsten Morgen ihre Babyschwester vorstellen können. Aber wir werden sehen, es kommt wie es kommt.

Nun versuche ich die letzten Wochen der Schwangerschaft ganz bewusst zu genießen. Aber ich mache mir nichts vor - ich wollte jeden Tag dieser dritten und letzten Schwangerschaft zelebrieren und bewahren, aber das ist mir gefühlt nicht so recht gelungen, denn irgendwie ist doch alles wieder vorbei gesaust. Ich bin sehr froh, dass ich es tatsächlich geschafft habe, jede Woche ein paar Bilder zu machen, aber ansonsten läuft hier alles wie immer plus Babybauch. Der großartige und anstrengende Alltag mit zwei kleinen Kindern nimmt einen so in Beschlag, dass man einfach nicht ständig in Gedanken beim Baby hängen oder mit verträumtem Blick den Bauch streicheln kann. Die Frage ist letztlich, ob das nun schlimm ist. Eigentlich ist das Hier und Jetzt, das Leben dass man lebt und liebt doch genau das, für das man täglich dankbar sein und das man zelebrieren sollte. Natürlich ist das nun schön und leicht gesagt und nicht so einfach, wenn der Dreijährige sich gerade wieder schreiend vor einem auf dem Boden wälzt, weil man nur 10 anstatt alle 15 Fischstäbchen braten will (heute Abend, live in meiner Küche!), aber ab und an sollte man sich bewusst machen, was für ein verdammtes Glück man hat, mit diesen tollen, gesunden Kindern, diesem Menschen an seiner Seite, der einen liebt und diesem Wunder unter dem Herzen, dass schon bald Mitten unter uns sein wird. Bewusst genossene Schwangerschaft hin oder her.

Solar Hubschrauber für das Fensterbrett - arbeitet mit Sonnenlicht oder hellem Glühlampen- und Halogenlampenlicht

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Der Acryl-Design-Hubschrauber wird als Bausatz geliefert und kann dank der detaillierten und bebilderten Anleitung kinderleicht zusammengebaut werden. Trifft Sonnenlicht auf die im Rumpf eingebaute Solarzelle, beginnt der Rotor des Hubschraubers unermüdlich zu drehen. Durch die klare und exklusive Form und den realen Dreheffekt des Rotors zieht das Modell alle Blicke auf sich. Am liebsten steht der Hubschrauber an einem sonnigen Platz, dies gewährleistet beste Funktionalität - z.B. auf dem Fensterbrett.

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Mein Körper und die dritte Schwangerschaft - Babybauch 27+4

Meine beiden vorangegangenen Schwangerschaften verliefen gänzlich unspektakulär - keine Übelkeit, normale Gewichtszunahme, keine Rückenschmerzen, keine Schlafprobleme, tolle Haare und Nägel und überhaupt habe ich mich rundum pudelwohl gefühlt. Diese dritte Schwangerschaft startete ähnlich unkompliziert und auch dieses mal fühle ich mich wohl und ich genieße jeden Tag mit dem wachsenden Bauch und doch ist es irgendwie anders.

Dies ist meine dritte Schwangerschaft innerhalb von fünf Jahren und so unkompliziert alles läuft, so sehr spüre ich doch, dass mein Körper dieses mal unter einer höheren Belastung steht, als vorher. Die erste spürbare Veränderung war, dass mein Bauch bereits seit Mitte der Schwangerschaft ständig hart wird und mir damit zu signalisieren versucht, dass man schwanger doch nicht immer einfach so weiter machen kann wie bisher. In Rücksprache mit meiner Hebamme sehe ich aber bisher davon ab Magnesium einzunehmen, um eben auch bewusst wahrnehmen zu können, wann ich mich vielleicht mal kurz hinsetzen oder ausruhen sollte, auch wenn das im Alltag mit den Jungs natürlich nicht immer so einfach umsetzbar ist.

Seit zwei, drei Wochen spüre ich auch deutlich mehr Druck nach unten, als ich das gewohnt bin. Der Muttermund ist fest verschlossen und der Gebärmutterhals nicht verkürzt und trotzdem kann ich kaum noch in die Hocke gehen, ohne dass es sich so anfühlt, als würde das Baby gleich heraus fallen. Letzte Woche kam ich auf die Idee, mit den Jungs das Trampolin der Nachbarn unsicher zu machen und musste schon nach zwei, drei Sprüngen einsehen, dass das gar keine gute Idee war. Klar, könnte man auch vorher drauf kommen, aber in der vorherigen Schwangerschaft war eben auch moderates Trampolin springen kein Problem.

Gestern lieferte mir meine Ärztin dann einen weiteren Beweis für meinen "Verfall", denn ich durfte ein Rezept für Kompressionsstrümpfe mit nach Hause nehmen - an meinem Oberschenkel hat sich bis zum Knie eine blaue Krampfader gebildet und um einem Fortschreiten vorzubeugen, werde ich ab jetzt bis zum Ende der Schwangerschaft (und auch noch danach?!) formschöne Strümpfe tragen dürfen. Eigentlich nichts schlimmes, aber ich hätte nicht gedacht, dass ich vor meinem 70. Lebensjahr ein Sanitätshaus besuchen würde. Allerdings versicherte mir die Dame heute, dass Krampfadern in der Schwangerschaft nun wirklich keine Seltenheit seien, auch wenn niemand darüber zu sprechen scheint. Ich hoffe nun einfach darauf, dass es bis Mitte Juni nicht über 25 °C werden, denn ich vermute wenn es so richtig warm ist, könnten die Strümpfe doch sehr unangenehm werden. Was mich aber tatsächlich ein bisschen stört ist, dass sich diese Krampfader wohl nie mehr zurück bilden wird und das ist natürlich schon ein bisschen doof.

Auch von der berüchtigten Schlaflosigkeit bleibe ich dieses mal nicht verschont und wälze mich Abends noch wesentlich länger als gewöhnlich hin und her. An der Müdigkeit kann es jedoch nicht liegen, denn am liebsten würde ich täglich ein Mittagsschläfchen halten, was natürlich völlig unmöglich ist, weil dann mein Großer seine exklusive Mama-Zeit genießt.

Alles in allem möchte ich mich keinesfalls beklagen, denn es geht mir grundsätzlich wirklich sehr gut und ich weiß, dass viele Frauen in einer Schwangerschaft mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben. Dennoch bemerke ich eben, dass eine dritte Schwangerschaft (und dann auch noch in so kurzem Abstand) auch für einen vorher komplikationslos "funktionierenden" Körper eine größere Belastung zu sein scheint und wollte an dieser Stelle offen und ehrlich darüber reden. Noch bin ich ja nicht am Ende angelangt und es können noch so einige mir unbekannte Wehwechen dazu kommen. Aber hey, mein Körper leistet gerade großartiges und schenkt zum dritten Mal einem Kind das Leben, also werde ich versuchen die Spuren dieser besonderen Zeit für den Rest meines Lebens mit Stolz zu tragen.

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28 Ocak 2016 Perşembe

12von12 - März 2015

Naaaaaaiiiiiinnnnn!! Zum ersten Mal seit Ewigkeiten, hab ich tatsächlich vergessen, dass der 12. war und es fiel mir auch erst Mittags wieder ein, als es eigentlich schon zu spät war. Trotzdem habe ich dann noch drauf los fotografiert, denn der 12. war bei uns ein großartiger, sonniger, guter-Laune-Tag. Hier also meine nicht ganz 12 Bilder, aber mitmachen wollte ich trotzdem.

Mehr gibts wie immer bei Frau Kännchen.


  Limbostange Fußballtor an Mülltonnen



Der Kleinste auf dem Weg zu den Nachbarn, weil... 



... da steht das Trampolin!



Außerdem wohnt da das großartige Nachbarsmädchen, das mit den Jungs allerlei Blödsinn mitmacht und daher heiß geliebt wird.



Die Jungs haben sie auch gleich zu uns zum Spielen eingeladen. Scheinbar macht das Parkshaus auch mit 11 Jahren noch Spaß.



Und wie praktisch, dass so große Kinder ja auch schon vorlesen können! Uns war ein bisschen langweilig...


Das wars leider, dabei ging der Abend noch weiter. Die Nachbarin wurde noch dazu genötigt mitzuessen und ich hatte kurz darauf noch Geburtsvorbereitungskurs. Daher war es etwas wuselig und die Kamera blieb liegen. Nächsten Montag gelobe ich Besserung!