25 Ocak 2016 Pazartesi

Die ersten Schuhe und was hier eigentlich los ist

Meine Güte, ist das still hier! Ein tiefes, dunkles Blog-Tief hat mich nun schon seit langem erwischt und ich finde einfach nicht mehr so recht den Dreh, hier was zu schreiben. Letzten Monat brachte ich es nicht einmal zustande, die Monatsberichte der Kinder zu tippen (wobei ich fest vorhabe, das nachzuholen!) und auch meine geliebten 12von12 wurden nicht dokumentiert.

Was hier eigentlich los ist, kann ich wenigen Worten erklären - ich kümmere mich nun seit ungefähr drei Monaten tagsüber beinahe alleine um die Kinder, da mein Mann sich zwei Monate lang auf seine Bewerbung und das damit verbundene "Bewerbungsgespräch" in meiner Heimat vorbereitet hat (der Termin war am 12.05., bitte Daumen drücken!) und nun bis zum Hals in Korrekturen diverser Klassenarbeiten steckt. Mein tapferer Mann arbeitet nun also seit drei Monaten in jeder freien Minute außerhalb der Schule und wir lechzen nach Ferien. Die Kinder kennen es mittlerweile gar nicht mehr anders, als das Papa nicht hierhin und dorthin mit kann, weil er arbeiten muss.

Kinder finden sich ja glücklicherweise schnell mit Gegebenheiten ab und auch ich habe mich daran gewöhnt und genieße die Zeit mit meinen Jungs in vollen Zügen. Zumal der Große nun meistens nur noch einen Tag zur Tagesmutter geht, einfach weil ich gerade am liebsten beide Jungs bei mir haben will. Dennoch sinke ich Abends müde auf die Couch und bin froh, dann auch einfach mal meine Ruhe zu haben und gar nichts mehr tun zu müssen. Also fällt der Blog einfach hinten runter und das ist gerade auch gut so. Schade finde ich es trotzdem.

Derweil hoffe ich einfach, dass auch wieder andere Zeiten kommen und werde berichten, ob und wie und überhaupt das mit dem Umzug in die Heimat nun was wird... derzeit heißt es warten, denn wir wissen leider selbst nicht, wann wir eine Zu- oder Absage bekommen. Sollte es wirklich klappen mit der Stelle, wird es allerdings echt knapp - Start in Rheinland-Pfalz wäre dann schon nach den Sommerferien dieses Jahr und uns blieben dann zwei bis drei Monate, um eine neue Wohnung/Haus an der Mosel zu finden, einen Umzug und das ganze Drumherum zu organisieren und unser Haus hier zu verkaufen. Ich fühle mich derzeit aber eh wie irgendwas zwischen Wonderwoman und Hulk, daher kriegen wir das dann schon auch noch irgendwie hin.

Heute nutzte ich die Schlafenszeit des Kleinen (und Abwesenheit des Großen) zum Bilder sortieren und just fielen mir die Fotos von den ersten Schuhen des Äffchens in die Hände. Also dachte ich, ich nutze die Gelegenheit um hier nochmal ein paar Worte zu schreiben.

Die ersten Schuhe waren schon beim Großen etwas besonderes für mich und jetzt beim Mini war ich richtig rührselig. Das ist so einer der Momente in denen eniem ganz bewusst wird, dass man eben kein Baby mehr hat, sondern ein Kleinkind, das in großen Schritten die Welt erobert.

Im April (ist das wirklich schon fast zwei Monaten her?!) stand der Kleine seit beinahe drei Monaten auf den eigenen Beinen und so war es nun wirklich an der Zeit, ihm die ersten Sohlen zu verpassen. Ich persönlich bin ja Fan davon, die Kinder möglichst lange ohne Schuhe laufen zu lassen, aber es macht das Draußen-sein doch um einiges einfacher, das muss ich zugeben.

Entschieden haben wir uns - wie fast bei all unseren Kinderschuhen - für Pepino von Ricosta. Ich finde die Pepinos sowieso immer toll, aber von diesen Lauflern-Schuhen bin ich absolut begeistert! Die Sohle ist super flexibel und wirklich in alle Richtungen drehbar, das Leder ist weich und schmutzresistent und ich LIEBE dieses Design. Mein Nicht-Mehr-Baby läuft darin genauso sicher und gerne wie barfuß.

Nun sind also alle Kinder besohlt und ab jetzt wird der Besuch im Schuhladen gleich doppelt teuer. *seufz* Vielleicht lässt sich da aber auch das ein oder andere Paar für Mutti unterschmuggeln - fällt ja nicht mehr so auf bei den Preisen, hihi.

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